Das Problem dabei ist nur , wenn ich mit einem Auto jederzeit von A nach B kommen kann , so steigert das die Lebensqualität sehr viel mehr, als wenn ich mich diesbezüglich in Abhängigkeit der festen Fahrpläne eines öffentlicher Personennahverkehr begeben muss. Genau da wollte ich die Menschen mit einer positiven Visionen "abholen". Einer positiven Vision; wonach sich der Mensch nicht nach festen Fahrplänen richten muss , sondern der öffentliche Personennahverkehr mit variablen Fahrplänen nach den Bedürfnissen des Menschen. Wir reden hier als solches von einem Systemwechsel.Jörn Budesheim hat geschrieben : ↑Do 22. Jun 2023, 08:23
Die Grundausrichtung der Verkehrspolitik muss geändert werden, sie darf sich nicht am Verkehrsfluss orientieren, sondern an Lebensqualität und Umweltverträglichkeit. Wer die Lebensqualität steigern will, darf die Menschen nicht vergraulen und bedrohen, sondern muss sie mit positiven Visionen "abholen". Dazu gehören unter anderem lokale und temporäre Experimente, die zeigen, wie schön eine Stadt sein kann. Das berührt die Frage, wem die Stadt eigentlich gehört. Die Städte gehören den Autos, nicht den Musikern, den Liebenden, den Basaren, den Bäumen und Wiesen, den Vögeln und Träumern.
Die hier genannten Perspektiven, Ideen, Alternativen. spielen sich hingegen allesamt innerhalb der bestehenden Systeme ab. Wenn hier von "dubiose Methoden" die Rede ist , genau dadurch sind Systemwechsel charakterisiert. Sie werden insbesondere von denjenigen , die , warum auch immer , nicht in der Lage sind, über das bestehende System hinaus zu denken , als dubios wahrgenommen und als solches vehement bekämpft. Auch von daher kann ich mir also fast sicher sein , dass es sich bei meiner positiven Vision , eines variablen ÖPNV, tatsächlich um ein Systemwechsel handelt.