Flame hat geschrieben : ↑ Mo 27. Okt 2025, 12:51
Hier werden ständig subjektiv Beiträge in andere Bereiche verschoben oder neue Threads eröffnet.
Dadurch geht der eigentliche Dialog verloren und der Sinn wird bis ins Unkenntliche fragmentiert.
Dazu nur ein Beispiel . ..
Timberlake hat geschrieben : ↑ So 26. Okt 2025, 14:57
Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑ Sa 25. Okt 2025, 13:18
Genesis, Kapitel 11, Verse 1–9 hat geschrieben : Die ganze Erde hatte eine Sprache und ein und dieselben Worte. Als sie ostwärts aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an. Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel. Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis in den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen. Da stieg der HERR herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen. Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht. Der HERR zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen. Darum gab man der Stadt den Namen Babel, Wirrsal, denn dort hat der HERR die Sprache der ganzen Erde verwirrt und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.
Nur was heißt denn das? Das Gott nicht wollte, dass den Menschen nichts mehr unerreichbar ist, wenn sie es sich zu tun vornehmen? Wenngleich eine Sprache und ein und dieselben Worte, die man beispielsweise in Deutschland spricht, noch lange kein Garant dafür sind, dass man in Deutschland alles erreicht, was man sich vornimmt. Warum sollte das dann für den Fall sein, dass die ganze Erde eine Sprache und ein und dieselben Worte hätte.
- Übersicht mit Ki
"Die Redewendung lautet „Wat de een sien Uhl, is den annern sien Nachtigall“ und bedeutet, dass das, was für eine Person gut oder angenehm ist, für eine andere Person schlecht oder unangenehm sein kann. Es ist eine plattdeutsche Redewendung, die im Hochdeutschen als „Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall“ übersetzt wird."
Unter Bezugnahme auf diese Redewendung, denke ich mal , dass man zwar die gleichen Worte spricht , aber unter diesen Worten verschiedenes versteht. Wie würde auch das Wort "Lohnerhöhung" von dem , der die Löhne zahlt und dem, der die Löhne empfängt, in gleicheweise verstanden werden. „Wat de een sien Uhl, is den annern sien Nachtigall“
Dia_Logos hat geschrieben : ↑ Sa 27. Sep 2025, 11:29
Konkrete Dinge wie Bälle lassen sich noch zeigen und benennen. Aber wie verhält es sich mit abstrakten Konzepten wie „Gerechtigkeit“? Hier genügt kein einfaches Zeigen mehr. Oder doch? Woher beziehen solche Wörter ihre Bedeutung?
Wenn man denn die "Lohnerhöhung" zu jenen abstrakten Konzepten wie „Gerechtigkeit“ zählt, was ja wohl so abwegig nicht ist, dass will ich wohl meinen, dass hier kein einfaches Zeigen mehr genügt. Beziehen doch solche Wörter ihre Bedeutung aus völlig verschiedenen Sichtweisen. Kein Vergleich zu konkreten Dingen wie Bälle, die sich noch zeigen und benennen lassen. Auf solche Dinge ein abstraktes Konzept wie „Gerechtigkeit“ anwenden zu wollen, wäre geradezu absurd.
Dia_Logos hat geschrieben : ↑ Sa 27. Sep 2025, 11:29
Impulstext:
Stellen wir uns folgende Szene vor: Ein Vater spielt mit seinem Kind. Er wirft einen Ball auf den Boden, der federnd in die Höhe sprang, und der Junge oder das Mädchen versucht, ihn jedes Mal zu fangen – vergeblich. Doch das Kind liebt dieses Spiel, lacht unentwegt und ruft immer wieder, wenn es nach dem Ball griff: „Ball, Ball …“.
Stellen wir uns Vergleich dazu folgende Szenen vor : Ein Arbeitgeber "spielt" mit seinem Arbeitnehmer. Er zahlt ihm Lohn ...der Arbeitnehmer liebt dieses "Spiel", und ruft immer : „Lohn, Lohn … " / Ein Arbeitnehmer "spielt" mit seinem Arbeitgebeber: Er arbeit für den Lohn ..der Arbeitgeber liebt dieses "Spiel", und ruft immer : „arbeite , arbeite .."
Flame hat geschrieben : ↑ So 26. Okt 2025, 14:03
Die Bibel ist nichts weiter als eine Ansammlung von Geschichten,
Gleichnissen, Metaphern. Was wir damit anfangen, liegt in unserem eigenem
Ermessen. Aber garantiert sollen wir nicht alles für bare Münze nehmen, sondern richtig deuten und auf die Gegenwart übertragen.
Wenn denn die Bibel ist nichts weiter als eine Ansammlung von Geschichten ist , was wären denn für dich im Vergleich dazu diese beiden Szenen ? Gleichnisse und Metaphern, bei denen es in unserem ermessen liegt, was wir damit anfangen, doch wohl eher nicht.
Ob gleich ich mich , wie hier ersichtlich , explizit mit zwei Zitaten auf den Beitrag des Themenstarters im Thread
"Wieso können wir sprechen?" bezogen habe , als da wäre ..
Dia_Logos hat geschrieben : ↑ Sa 27. Sep 2025, 11:29
Konkrete Dinge wie Bälle lassen sich noch zeigen und benennen. Aber wie verhält es sich mit abstrakten Konzepten wie „Gerechtigkeit“? Hier genügt kein einfaches Zeigen mehr. Oder doch? Woher beziehen solche Wörter ihre Bedeutung?
Dia_Logos hat geschrieben : ↑ Sa 27. Sep 2025, 11:29
Impulstext:
Stellen wir uns folgende Szene vor: Ein Vater spielt mit seinem Kind. Er wirft einen Ball auf den Boden, der federnd in die Höhe sprang, und der Junge oder das Mädchen versucht, ihn jedes Mal zu fangen – vergeblich. Doch das Kind liebt dieses Spiel, lacht unentwegt und ruft immer wieder, wenn es nach dem Ball griff: „Ball, Ball …“.
.. und somit bemüht war , auf das eigentliche Thema dieses Threads zurück zu kommen, musste ich zur Kenntnis nehmen , dass dieser Beitrag in einem völlig neuen Thread , unter der Überschrifft
"Sprache und Bibel" , verschoben wurde. Das Gleiche gilt übrigens auch für den
Beitrag 96008 ..
Timberlake hat geschrieben : ↑ So 26. Okt 2025, 20:33
..
Dia_Logos hat geschrieben : ↑ Sa 27. Sep 2025, 11:29
Konkrete Dinge wie Bälle lassen sich noch zeigen und benennen. Aber wie verhält es sich mit abstrakten Konzepten wie „Gerechtigkeit“? Hier genügt kein einfaches Zeigen mehr. Oder doch? Woher beziehen solche Wörter ihre Bedeutung?
Dia_Logos hat geschrieben : ↑ Di 30. Sep 2025, 11:25
Wittgenstein für Eilige von Philipp Hübl >
https://philipphuebl.com/wp-content/upl ... bseite.pdf
Privatsprachenargument bezogen auf Sprachverwendung: Sprache ist eine soziale Tätigkeit. Die These, man könne die Bedeutung seiner Worte selbst festlegen, wird heute spaßhaft Humpty-Dumpty-Theorie genannt.
So das ich , bezogen auf das Privatsprachenargument, somit meinen würde ,dass solche Wörter wie Gerechtigkeit ihre Bedeutung tatsächlich von einer soziale Tätigkeit beziehen. Sei es nun , das man sie als Arbeitgeber und Arbetnehmer selbst erlebt oder in Sandalenfilmen vorgeführt bekommt. Das Gleiche trifft übrigens auch auf den Spracherwerb im Kindersalter zu. Nur das hier das Kind über die soziale Tätigkeit der Eltern , der anderen Kinder oder auch über Märchen die Bedeutung solcher Wörter wie Gerechtigkeit erfährt.
Sehe ich doch hier nicht , was das auch nur noch das Geringste mit "Sprache und Bibel" zu tun hat. Ganz im Gegenteil , so wie ich hier darum bemüht war , unter dem Verweis auf
"Wittgenstein für Eilige von Philipp Hübl" . Dia_Logos Frage zu beantworten, als da wäre
"Woher beziehen solche Wörter ( Gerechtigkeit) ihre Bedeutung?" Wie übrigens unter Bezugnahme auf Lohnerhöhungen und nicht etwa der Bibel auch im
o,g. Beitrag. Ich meine , es geht ja dabei nicht nur mich, sondern auch um Dia_Logos. Der doch sicherlich sein Anliegen und seine Fragen in seinem Thread behandelt wissen möchte und nicht irgendwo anders.
Somit ich mich mit der Bitte an @ Jörn richte , sich dazu einmal zu erklären.