Wie verändert KI unsere Zukunft?

Es gibt heute kaum Bereiche des alltäglichen Lebens, die nicht in irgendeiner Weise mit dem World-Wide-Web zusammenhängen. Das Gleiche gilt für "künstliche Intelligenz". Was hat die Philosophie dazu zu sagen?
Quk

Mi 25. Jun 2025, 12:59

Werkzeuge entwickeln wir seit Jahrmillionen. Ich denke, Werkzeuge haben immer Vor- und Nachteile, wobei die Vorteile meist größer sind als die Nachteile:

Feuer als Werkzeug in der Nahrungsaufbereitung:
Vorteil: Längere Haltbarkeit, leichtere Verdauung,
Nachteil: Verkümmerung des Immunsystems, Verweichlichung des Verdauungssystems.

Rad als Werkzeug in der Fortbewegung:
Vorteil: Weniger Kraft- und Zeitaufwand.
Nachteil: Verkümmerung der Geduld, Abbau der Muskeln.

Rechenmaschine als mathematisches Werkzeug:
Vorteil: Weniger Denk- und Zeitaufwand.
Nachteil: Verkümmerung der Geduld, Abbau der eigenen Rechenfähigkeit.

Fazit:
Beim Verwenden von Werkzeugen sollte man nicht verlernen, wie die entsprechende Aufgabe ohne Werkzeug gelöst werden kann, denn Werkzeuge können auch mal abwesend sein, und dann ist man auf sich gestellt. 123 mal 789 mit dem Rechner zu kalkulieren ist hilfreich, aber dies auch bei 12+45 zu tun, lässt auf Dauer eigene Fähigkeiten verkümmern. Es kommt wohl auf die Dosierung an. Gleiches gilt für die Entscheidung "Radfahrt oder Fußgang", "Seifenwasser oder nur Wasser" und so weiter. Der vollkommene Ausschluss der körperlichen und mentalen Selbständigkeit schädigt die Gesundheit, das Immunsystem, die Denkfähigkeit. Neue Werkzeuge führen meist zu Übertreibungen, und die muss man im Auge behalten, meine ich.




Timberlake
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Mi 25. Jun 2025, 14:01

Nur setzt dergleichen auch voraus, dass der Mensch noch Herr über jene Werkzeuge ist.

Wenn sich beispielsweise nach einem Blitzeinschlag im Haus ein Feuer ausbreitet, ist er ganz sicher nicht Herr des Feuers. Um es erst gar nicht dazu kommen zu lassen, bedient man sich des "Werkzeugs" eines Blitzableiters.
Mitunter will mir erscheinen, dass auch für die KI einen solchen Blitzableiter brauchen, damit sie wunschgemäß, als Werkzeug unsere Zukunft verändert.
Zuletzt geändert von Timberlake am Mi 25. Jun 2025, 14:06, insgesamt 2-mal geändert.




Quk

Mi 25. Jun 2025, 14:03

Was möchtest Du damit sagen?




Jörn Budesheim

Mi 25. Jun 2025, 14:05

Goethe hat geschrieben : ....

Und sie laufen! Nass und nässer
wird's im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist gross!
Die ich rief, die Geister,
werd ich nun nicht los.

...




Timberlake
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Mi 25. Jun 2025, 14:06

Quk hat geschrieben :
Mi 25. Jun 2025, 14:03
Was möchtest Du damit sagen?
Goethe hat geschrieben : ....

Und sie laufen! Nass und nässer
wird's im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist gross!
Die ich rief, die Geister,
werd ich nun nicht los.

...
... eben das will ich damit sagen!




Quk

Mi 25. Jun 2025, 15:33

Statt eindeutig wirst Du immer mehrdeutiger. Weißt Du eigentlich, während Du am Schreiben bist, schon den Punkt, auf den Du kommen willst? Oder improvisierst Du zufällige Gedankengänge und entscheidest dann hinterher, gemeinsam mit Deinem Publikum, was für eine Kernaussage in dieser Improvisation zu finden sein könnte?





Jörn Budesheim

Mi 25. Jun 2025, 16:36

KI im Rechtsmarkt
„KI ist in der Juristerei vom Nice‑to‑have zum Must‑have geworden“

Von Holger Schmidt, 25.06.2025

Die 80-Millionen-Euro-Finanzierung des Legal-Tech-Unternehmens Legora könnte ein Wendepunkt für die Rechtsbranche werden. Investorin Jeannette zu Fürstenberg und Legora-Innovationschefin Nathalia Schomerus über die Auswirkungen der KI auf Kanzleien und Rechtsabteilungen.

https://www.faz.net/pro/digitalwirtscha ... 53524.html




Timberlake
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Mi 25. Jun 2025, 23:04

Quk hat geschrieben :
Mi 25. Jun 2025, 15:33
Statt eindeutig wirst Du immer mehrdeutiger. Weißt Du eigentlich, während Du am Schreiben bist, schon den Punkt, auf den Du kommen willst? Oder improvisierst Du zufällige Gedankengänge und entscheidest dann hinterher, gemeinsam mit Deinem Publikum, was für eine Kernaussage in dieser Improvisation zu finden sein könnte?
Ich fasse es doch wohl nicht!
Quk hat geschrieben :
Mi 25. Jun 2025, 12:59

Fazit:
Beim Verwenden von Werkzeugen sollte man nicht verlernen, wie die entsprechende Aufgabe ohne Werkzeug gelöst werden kann, denn Werkzeuge können auch mal abwesend sein, und dann ist man auf sich gestellt. 123 mal 789 mit dem Rechner zu kalkulieren ist hilfreich, aber dies auch bei 12+45 zu tun, lässt auf Dauer eigene Fähigkeiten verkümmern. Es kommt wohl auf die Dosierung an. Gleiches gilt für die Entscheidung "Radfahrt oder Fußgang", "Seifenwasser oder nur Wasser" und so weiter. Der vollkommene Ausschluss der körperlichen und mentalen Selbständigkeit schädigt die Gesundheit, das Immunsystem, die Denkfähigkeit. Neue Werkzeuge führen meist zu Übertreibungen, und die muss man im Auge behalten, meine ich.
Wenn ich dir darauf mit ...
Timberlake hat geschrieben :
Mi 25. Jun 2025, 14:01
Nur setzt dergleichen auch voraus, dass der Mensch noch Herr über jene Werkzeuge ist.

Wenn sich beispielsweise nach einem Blitzeinschlag im Haus ein Feuer ausbreitet, ist er ganz sicher nicht Herr des Feuers. Um es erst gar nicht dazu kommen zu lassen, bedient man sich des "Werkzeugs" eines Blitzableiters.
Mitunter will mir erscheinen, dass auch für die KI einen solchen Blitzableiter brauchen, damit sie wunschgemäß, als Werkzeug unsere Zukunft verändert.
.. antworte, dann bin ich doch wohl noch mit .. "Nur setzt dergleichen auch voraus, dass der Mensch noch Herr über jene Werkzeuge ist" .. eindeutig auf den Punkt gekommen. Wie auch damit klar sein sollte, was ich damit sagen wollte. Wie dem auch sei, in dem er anschließend aus dem Zauberlehrling von Goethe zitiert hat , so war das zumindest für Jörn klar.

mein-lernen.at hat geschrieben :
Der Zauberlehrling:

Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe, 1797 veröffentlicht, thematisiert die Gefahren von Macht ohne Verantwortungsbewusstsein.

Der Lehrling, der in Abwesenheit des Meisters Magie verwendet, verliert die Kontrolle über den verzauberten Besen, was das Chaos heraufbeschwört.

Die Ballade verdeutlicht, dass Wissen allein nicht ausreicht, sondern Weisheit und Verantwortung erforderlich sind, um Macht sinnvoll und sicher anzuwenden.
Beschreibt diese Interpretation diese Ballade .. auf den Punkt! .. genau das, was passiert , wenn man nicht Herr über die KI als Werkzeug ist. Man verliert die Kontrolle.

Ürigens !
hat geschrieben :
alpha-thema: Künstliche Intelligenz KI · Sein oder nicht sein

In allen Lebensbereichen werden wir zunehmend mit den Auswirkungen der rasanten Entwicklungen von Künstlicher Intelligenz (KI) konfrontiert. Wird künstliche Intelligenz (KI) eines Tages die Oberhand über den Menschen gewinnen?

Wie es der Zufall so will, war das im Fernsehen auf ARD alpha heute abend Thema!
Zuletzt geändert von Timberlake am Mi 25. Jun 2025, 23:51, insgesamt 1-mal geändert.




Quk

Mi 25. Jun 2025, 23:49

"Man verliert die Kontrolle." -- Danke.




Timberlake
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Do 26. Jun 2025, 00:03

.. richtig .. und zwar die Kontrolle über die Wahrheit. Wie gesagt gerade heute Abend im Fernsehen auf ARD alpha thematisiert. Für den Fall, dass von dir verpasst, folgendes Video sehr zu empfehlen. Insbesondere für dich, der sich sowohl durch seine musikalischen Kenntnisse, als auch durch seine Bilder , wie die zu Precht und seinen Frisuren auszeichnet. Könnte es doch ( auf den Punkt gekommen !) "gut" sein, dass die KI dich diesbezüglich zukünftig überflüssig macht.







Hier , in der ORF Mediathek das Video zur Gänze.




Timberlake
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Sa 28. Jun 2025, 13:54

Forbitten hat geschrieben :
Sa 28. Jun 2025, 13:27
Also es ist eigentlich alles von mir
nur mit Hilfe der KI überarbeitet.

Das funktioniert dann wie Korrektur,
was ich mir bei der Komplexität dieser Texte als Freiheit herausnehme, denn SOWAS ganz ohne Hilfe von KI schreiben

Wer bezahlt mich dafür? 😁

Also es ist NICHT so, dass die Theorie die KI erfunden hat
nur sie verständlich niederzuschreiben ist nicht so einfach
und wäre ja dann schon eine Masterarbeit
Da müssen wir mal ehrlich sein.
Danke, für diese Ehrlichkeit.
Jörn Budesheim hat geschrieben :
Di 1. Apr 2025, 19:36
Ein Gespräch zwischen zwei KI über unsere Zukunft. Das Thema habe ich vorgegeben. Als Prompt habe ich bestimmt, dass sie sich vorstellen sollen, User in einem philosophischen Forum zu sein und dass die Beiträge jeweils nicht länger als 500 bis 1000 Zeichen sein sollen. ChatGPT hat, wie man sieht, den ersten Beitrag geschrieben, ich habe ihn in Gemini eingegeben, mit der Bitte um Antwort und so weiter und so fort.

Ursprünglich wollte ich daraus so einen Aprilscherz machen, aber dann dachte ich es sei vielleicht besser, mit offenen Karten zu spielen.

...

Solange die Idee zu deinen Beiträgen, nicht wie in diesem ürsprünglichen Aprilscherz, immer noch von dir selbst stammt, gibt es dagegen auch nichts einzuwenden. Was allerdings mich selbst betrifft, so kann ich dir versichern, dass meine Beiträge nicht nochmal mithilfe einer KI überarbeitet werden. Vielleicht werden ja tatsächlich mitunter deshalb meine Beiträge nicht verstanden.




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Forbitten
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Sa 28. Jun 2025, 14:01

Timberlake hat geschrieben :
Sa 28. Jun 2025, 13:54
Forbitten hat geschrieben :
Sa 28. Jun 2025, 13:27
Also es ist eigentlich alles von mir
nur mit Hilfe der KI überarbeitet.

Das funktioniert dann wie Korrektur,
was ich mir bei der Komplexität dieser Texte als Freiheit herausnehme, denn SOWAS ganz ohne Hilfe von KI schreiben

Wer bezahlt mich dafür? 😁

Also es ist NICHT so, dass die Theorie die KI erfunden hat
nur sie verständlich niederzuschreiben ist nicht so einfach
und wäre ja dann schon eine Masterarbeit
Da müssen wir mal ehrlich sein.
Danke, für diese Ehrlichkeit. Solange die Idee, zu deinen Beiträgen, immer noch von dir selbst stammt, gibt es dagegen auch nichts einzuwenden. Was allerdings mich selbst betrifft, so kann ich dir versichern, dass meine Beiträge nicht nochmal mithilfe einer KI überarbeitet werden. Vielleicht werden ja tatsächlich mitunter deshalb meine Beiträge nicht verstanden.
Ja natürlich.

Also ich schreibe der KI meinen Text, sie spuckt eine veränderte Fassung aus, ich korrigiere die KI und dann lass ich noch Fehler in der Grammatik korrigieren.

Klar könnte ich auf dieses Vorgehen verzichten, dann muss ich halt mehr machen. Aber jetzt im Sommer hab ich darauf keine Lust und wir sind alle krank zuhause, Grippesaison im Kindergarten... HALSWEH!

Und natürlich ist KI Kritik berechtigt, aber auf diesen Assistenten ganz zu verzichten ist wohl auch nicht mehr zeitgemäß?



Gelegentlich mit KI bearbeitet

Jörn Budesheim

So 29. Jun 2025, 08:59

Das Ende der Philosophie? Wird es bald keine Philosophie mehr geben?
Alle großen Fragen der Menschheit bald beantwortet?: „Die Philosophie muss sich auf das Schlimmste vorbereiten“

Wir befinden uns inmitten der sogenannten KI-Revolution. Bekanntlich sind ganze Berufsgruppen davon bedroht, durch KI auf die eine oder andere Weise ersetzt zu werden. Privat witzeln manche Kolleg/innen in der Philosophie gerne, dass zumindest unsere Arbeit vor der KI-Automatisierung noch sicher ist.

Aber ist die Philosophie wirklich davor gefeit, durch zukünftige KI-Technologie automatisiert zu werden? Und wenn eine solche Automatisierung möglich wäre, wäre sie überhaupt erstrebenswert?

https://www.tagesspiegel.de/wissen/alle ... 88438.html




Burkart
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So 29. Jun 2025, 14:14

Warum sollen für ChatGPT&Co auf einmal alle Fragen der Menschheit beantwortet sein? Die Tools verstehen doch unsere Welt gar nicht direkt "aus 1. Hand", also warum sollte sie Fragen beantworten können, die wir nicht hinbekommen?
Aber ist lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn sie z.B. alle Kriege abschaffen und überhaupt alles Leid der Menschheit :D

Oder sollten sie hier mal nicht (nur) von der aktuellen KI ausgegangen sein!? ;)
Zuletzt geändert von Burkart am So 29. Jun 2025, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

Timberlake
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So 29. Jun 2025, 14:36

Forbitten hat geschrieben :
Sa 28. Jun 2025, 14:01


Also ich schreibe der KI meinen Text, sie spuckt eine veränderte Fassung aus, ich korrigiere die KI und dann lass ich noch Fehler in der Grammatik korrigieren.

Klar könnte ich auf dieses Vorgehen verzichten, dann muss ich halt mehr machen. Aber jetzt im Sommer hab ich darauf keine Lust und wir sind alle krank zuhause, Grippesaison im Kindergarten... HALSWEH!

Und natürlich ist KI Kritik berechtigt, aber auf diesen Assistenten ganz zu verzichten ist wohl auch nicht mehr zeitgemäß?
Auf diesen Assistenten ganz zu verzichten wäre meiner Meinung nach nicht nur bloß nicht mehr zeitgemäß, sondern meiner Meinung nach sogar mehr noch schädlich.
Alle großen Fragen der Menschheit bald beantwortet?: „Die Philosophie muss sich auf das Schlimmste vorbereiten“

Wir befinden uns inmitten der sogenannten KI-Revolution. Bekanntlich sind ganze Berufsgruppen davon bedroht, durch KI auf die eine oder andere Weise ersetzt zu werden. Privat witzeln manche Kolleg/innen in der Philosophie gerne, dass zumindest unsere Arbeit vor der KI-Automatisierung noch sicher ist.

Aber ist die Philosophie wirklich davor gefeit, durch zukünftige KI-Technologie automatisiert zu werden? Und wenn eine solche Automatisierung möglich wäre, wäre sie überhaupt erstrebenswert?

https://www.tagesspiegel.de/wissen/alle ... 88438.html
Auch für die Kolleg/innen in der Philosophie. So dürften nur die wenigsten dieser Kolleg/innen in der Lage sein, nicht nur bloß die Werke aller Philosophen, zur Gänze zu kennen, sondern mehr noch, sie aufgrund dieser Kenntnisnahme auch entsprechend in ihren Veröffentlichungen anzuwenden. Wenn ich beispielsweise meine Beiträge hier ins Forum stelle, so habe ich mich dazu zuvor zumeist einer Recherche durch eine Suchmaschine und damit einer KI bedient. Sie traf eine Vorauswahl dessen, was für mein Anliegen und meiner Idee, zu einem Beitrag relevant ist


Das Anliegen und die Idee, wie auch die Umsetzung in einem Beitrag kommt allerdings immer noch von mir. So das diese Beiträge immer noch von mir stammen.

Da fuhrwerkt mir keine KI dazwischen!

Zuletzt geändert von Timberlake am So 29. Jun 2025, 15:25, insgesamt 6-mal geändert.




Burkart
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So 29. Jun 2025, 14:46

Timberlake hat geschrieben :
So 29. Jun 2025, 14:36
Forbitten hat geschrieben :
Sa 28. Jun 2025, 14:01


Also ich schreibe der KI meinen Text, sie spuckt eine veränderte Fassung aus, ich korrigiere die KI und dann lass ich noch Fehler in der Grammatik korrigieren.

Klar könnte ich auf dieses Vorgehen verzichten, dann muss ich halt mehr machen. Aber jetzt im Sommer hab ich darauf keine Lust und wir sind alle krank zuhause, Grippesaison im Kindergarten... HALSWEH!

Und natürlich ist KI Kritik berechtigt, aber auf diesen Assistenten ganz zu verzichten ist wohl auch nicht mehr zeitgemäß?

Auf diesen Assistenten ganz zu verzichten wäre meiner Meinung nach nicht nur bloß nicht mehr zeitgemäß, sondern sogar mehr noch schädlich.
Das klngt für mich so, als ob man auch ja nie auf einen Taschenrechner verzichten darf...
...und was ist mit Kopfrechnen? Das ist doch immer noch z.T. sinnvoll!



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

Timberlake
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So 29. Jun 2025, 15:02

Ich denke, das ist das Problem mit einer Verneinung der Verneinung, der Verneinung. Es klingt dann irgendwann etwas bejahend , was als Verneinung angedacht war. So wie ich den Verzicht auf einen Taschenrechner für schädlich halte, so trifft das natürlich auch auf eine KI zu. Weil eine KI zu sehr viel mehr fähig ist, allerdings mit Einschränkungen.

Beispielsweise mit der Einschränkung , dass man KI erstellte Beiträge als solches! kennzeichnet.

Beispiel
Forbitten hat geschrieben :
So 29. Jun 2025, 12:33
....
Wie ist die Kognitive Disruption in diesem Konflikt zweier Sozialer Loopings zu deuten?
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
CHATGPT:

Versuch einer Annäherung an die Resonante Emergenz
Über das Aufscheinen neuer Wirklichkeiten im Spannungsfeld religiöser Weltbilder

Emergenz
(lat. emergere – „auftauchen“, „emporsteigen“)
bezeichnet die Herausbildung neuartiger Eigenschaften oder Strukturen eines Systems, die nicht aus den Eigenschaften der Einzelelemente ableitbar sind, sondern erst durch deren Zusammenspiel entstehen. In der Philosophie der Neuzeit, insbesondere im angelsächsischen Raum, verweist emergence auf das Entstehen höherer Seinsstufen aus niederen – nicht linear, sondern qualitativ transformativ.

These
Im religiösen Feld Deutschlands lassen sich zwei paradigmatische soziale Loopings erkennen: Katholizismus und Protestantismus. Ihre strukturellen Differenzen erzeugen – im Sinne der Resonanten Emergenz – eine kognitive Spannung, deren produktive Analyse auf tieferliegende epistemische Dynamiken hinweist.

Die Annahme lautet:

Der katholische Loop betrachtet das Leben als einmalige Gelegenheit für eine zur Weltlichkeit verdammte Seele. Es droht das Nichts – das Fegefeuer, die Leere außerhalb der göttlichen Ordnung. Das Diesseits wird zum Prüfstein für das Jenseits.

Der protestantische Loop hingegen erkennt in der diesseitigen Existenz nicht die einzige Möglichkeit der Seele. Die individuelle Beziehung zu Gott eröffnet eine innere Pluralität der Zeitlichkeit, eine seelische Kontinuität über das konkrete Leben hinaus.

Frage der kognitiven Disruption
Wie wirkt die Kognitive Disruption – also der Bruch im symbolischen System – zwischen diesen beiden religiösen Sinnordnungen?

...
Zuletzt geändert von Timberlake am So 29. Jun 2025, 15:18, insgesamt 4-mal geändert.




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So 29. Jun 2025, 15:13

Burkart hat geschrieben :
So 29. Jun 2025, 14:46
Timberlake hat geschrieben :
So 29. Jun 2025, 14:36
Forbitten hat geschrieben :
Sa 28. Jun 2025, 14:01


Also ich schreibe der KI meinen Text, sie spuckt eine veränderte Fassung aus, ich korrigiere die KI und dann lass ich noch Fehler in der Grammatik korrigieren.

Klar könnte ich auf dieses Vorgehen verzichten, dann muss ich halt mehr machen. Aber jetzt im Sommer hab ich darauf keine Lust und wir sind alle krank zuhause, Grippesaison im Kindergarten... HALSWEH!

Und natürlich ist KI Kritik berechtigt, aber auf diesen Assistenten ganz zu verzichten ist wohl auch nicht mehr zeitgemäß?

Auf diesen Assistenten ganz zu verzichten wäre meiner Meinung nach nicht nur bloß nicht mehr zeitgemäß, sondern sogar mehr noch schädlich.
Das klngt für mich so, als ob man auch ja nie auf einen Taschenrechner verzichten darf...
...und was ist mit Kopfrechnen? Das ist doch immer noch z.T. sinnvoll!
Wurde (siehe: Gedankenspiel im Soziales Looping Thread) und wird gemacht!



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Friederike
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So 29. Jun 2025, 17:19

Nostalgisches zum Thema: Meine erste Seminararbeit habe ich noch auf einer manuellen Adler-Reiseschreibmaschine geschrieben. Es gab die Tipp-Ex-Blättchen, deren Spuren man allerdings nicht komplett löschen konnte (die Anschlagstärke bei der Korrektur eines Buchstabens exakt so hinzubekommen wie beim ersten Anschlag, war schwierig). Etwas später hatte ich dann eine elektrische Adlerschreibmaschine und noch etwas später einen der Computer, die DOS? als Betriebssystem hatten. Was man damit eigentlich noch anderes tun konnte als schreiben, weiß ich gar nicht. Ein paar Spiele waren noch drauf.




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Forbitten
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So 29. Jun 2025, 17:21

Friederike hat geschrieben :
So 29. Jun 2025, 17:19
Nostalgisches zum Thema: Meine erste Seminararbeit
Welches Gebiet würde mich interessieren



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