Der Ausdruck "bewusster Zustand" ist doppeldeutig zwischen "gewusster/erkannter Zustand" ("Zustand, dessen man sich bewusst ist") und "(innerlich) erlebter Zustand" ("Zustand, den man (innerlich) erlebt").Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Do 8. Jan 2026, 07:57Mal sehen, was perplexity bei mir ausgibt:perplexity hat geschrieben : Intentionalität bezeichnet in der Philosophie die Eigenschaft von Bewusstsein und sprachlichen Ausdrücken, sich auf etwas zu richten – auf Gegenstände, Sachverhalte, Ereignisse oder Bedeutungen. Gemeint ist also nicht „Absicht“ im alltagssprachlichen Sinn, sondern die strukturelle Gerichtetheit mentaler oder sprachlicher Akte auf ein Objekt oder einen Gehalt.
Grundidee
- Bewusste Zustände sind immer „von etwas“ oder „über etwas“: Man glaubt, dass es regnet, hofft auf Urlaub, fürchtet sich vor einer Prüfung, denkt an einen Freund. In all diesen Fällen ist der mentale Zustand auf etwas gerichtet, das sein sogenanntes intentionales Objekt bildet.
- Diese **Gerichtetheit** unterscheidet mentale Phänomene von rein physischen Vorgängen wie etwa einem Stein, der zu Boden fällt, der sich auf nichts „bezieht“.
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Geistige "Sachverhaltshaltungen" (propositional attitudes) wie Wissungen, Glaubungen, Hoffnungen oder Befürchtungen sind meiner Meinung nach keine bewussten = (innerlich) erlebten Zustände. Sie sind keine Inhalte des subjektiven Innenlebens – im Gegensatz zu erlebten Denkungen oder Vorstellungen, die sich auf an sich unerlebte Sachverhaltshaltungen beziehen.