Der Artikel stammt von Ingo Arend, den ich bei einem Gespräch in Kassel kennengelernt habe. Ein Jahr vor der documenta 15, um die es in dem Artikel ja an zentraler Stelle geht, hat er mich und andere in Kassel für einen Artikel interviewt, der in der Süddeutschen erschienen ist.
sueddeutsche.de hat geschrieben : Die Reaktionen auf das Konzept [für die documenta 15] gehen in Kassel auseinander: "Das erinnert so ein bisschen an Mitmachkunst", sagt der Kasseler Künstler und Grafiker Jörn Peter Budesheim, Jahrgang 1960, der an der Kasseler Kunstakademie studiert hat und Mitbetreiber von Kassels ältester Produzentengalerie "Kunstbalkon" ist. "Für mich hat Kunst nicht nur etwas mit Prozess und sozialer Interaktion, sondern immer noch etwas mit Schönheit zu tun", gibt er beim Gespräch im Café des Fridericianum skeptisch zu Protokoll.
taz.de hat geschrieben : Die Probleme der Kunstfreiheit
Die späten Gefangenen einer Ideologie
Wird Kunst für Propagandazwecke missbraucht, beruft man sich gern auf Kunstfreiheit ...
Zurück zu dem aktuellen Artikel in der taz: Schon in der Überschrift macht Ingo Arendt eigentlich ganz deutlich, was er denkt: „Wird Kunst für
Propagandazwecke missbraucht, beruft man sich gern auf Kunstfreiheit.”
Während und nach der documenta – ja eigentlich fast bis heute – waren die Wogen des Streits kaum zu glätten. Ein Kritiker – ich kann jetzt leider nicht mit dem Namen aufwarten – meinte sinngemäß sogar, dass sich einige der Künstler eigentlich nicht auf die Kunstfreiheit berufen konnten, weil sie letztlich gar keine Kunst gezeigt haben.
Zur Erinnerung: der Slogan der letzten documenta lautete: "make friends not art."
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