Off Topic, Smalltalk und sonstiges...

Philosophie Chat: Hier wird geplaudert über Gott und die Welt.
Timberlake
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Sa 17. Jan 2026, 17:13

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Sa 17. Jan 2026, 17:06
Timberlake hat geschrieben :
Sa 17. Jan 2026, 17:02
...
Weil, wie hier meiner Meinung nach ersichtlich im Zusammenhang damit namentlich erwähnt, also den menschengemachten Klimawandel, möchte ich mich mit der Bitte an dich richten, diesen Beitrag in den Thread "Das Anthropozän" zu verschieben.
Dein Derailing-Beitrag bleibt im offtopic.
Dir ist aber schon klar wogegen du damit verstoßen könntest … Konjunktiv!
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Sa 10. Jan 2026, 17:18
nullplan hat geschrieben :
Sa 10. Jan 2026, 17:01
Ich wurde um Beispiele gebeten und kam der Bitte nach, wohlwissend um die Ablenkung vom eigentlichen Thema.
Beispiele sind meines Erachtens keine Ablenkung vom eigentlichen Thema, sondern die beste Möglichkeit das Thema plausibel zu machen und zu erläutern.
.. und zwar mit Beispielen ein Thema plausibel zu machen und zu erläutern. Hatte ich doch eben das mit meinem Beitrag bezweckt. Sicherlich in verschiedener Hinsicht. Aber das sollte meiner Meinung nach kein Ausschusskriterium sein, von dem aus es sinnvoll erscheint, einen Beitrag zur Gänze in den Bereich Off Topic, Smalltalk und sonstiges .. zu verschieben. In dem sich von daher Schnittmengen zu völlig anderen Themen ergeben, würde ich solche verschiedenen Hinsichten sogar als besonders wertvoll erachten. Es sei denn sie entwickeln ein Eigenleben. So das von einer dieser Hinsichten aus, ein Beitrag tatsächlich offtopic bleiben sollte.

Wenn deines Erachtens Beispiele keine Ablenkung vom eigentlichen Thema sind , sondern die beste Möglichkeit das Thema plausibel zu machen und zu erläutern, warum dann nicht auch Schnittmengen zu anderen Themen?


Beispielsweise ...
Timberlake hat geschrieben :
Sa 17. Jan 2026, 15:51
Jörn, als jemand mit der Neigung, sich vielmehr mit dem Hintergründigen, als dem Vordergründüngen, wovon auch immer zu befassen, meine ich in den Medien, wie der Tagesschau, ZDF heute journal, Presseclub , Phönixsrunde ein Übermaß an Vordergründigkeit auszumachen. Man reagiert, in meiner Wahrnehmung vorzugsweise gegenwartsorienttiert auf das, was ist und nicht was im Zusammenhang damit gewesen ist bzw. ggf.sein wird. Indem die dunkle Aufklärung auf letzteres abzielt und diese Aufklärung, zumindest meines Wissens in der Tagesschau, ZDF heute journal, Presseclub , Phönixsrunde noch nicht einmal erwähnt, geschweige denn explizit diskutiert wurde, ein Beispiel, dass mich in meiner Annahme zu bestätigen scheint. Ich würde allerdings dabei nicht von einem bewussten, sondern vielmehr von einem unbewussten Vorgang sprechen.
spektrum.de hat geschrieben : Lexikon der Biologie:

Kampf-oder-Flucht-Reaktion

Kampf-oder-Flucht-Reaktion, Flucht-oder-Kampf-Reaktion, fight or flight reaction (syndrome, response), flight or fight reaction (syndrome, response), Alarmreaktion, die das Individuum in eine erhöhte Abwehr- (Abwehr) und Flucht-Bereitschaft (Flucht) versetzt. ..
Dies ist als Teil eines umfassenden evolutionären Überlebensprogramms zu verstehen


Ein unbewusster Vorgang, der vor dem "Hintergrund" eines umfassenden evolutionären Überlebensprogramms abläuft und die Medien deshalb vorzugsweise mit Trump und nicht mit seinen "Hintermännern" befassen lassen, die für die besagte dunkle Aufklärung stehen.

Deshalb kann meiner Meinung nach übrigens Trump auch mit der Leugnung des menschengemachten Klimawandel punkten.
freitag.de hat geschrieben : Schelfeisschmelze unvermeidlich: New York und Hamburg werden im Meer versinken

Das westantarktische Schelfeis wird schmelzen, auch wenn die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt wird. Dadurch werden die weltweiten Ozeane bis zu fünf Meter ansteigen. Damit wäre nicht nur New York dem Untergang geweiht – sondern auch Emden

Findet der doch, mit einem Anstieg der weltweiten Ozeane bis zu fünf Meter, durch das Abschmelzen des antarktischen Schelfeises, in nennenswerter Weise erst in der Zukunft statt. Erst dann wird er "vergegenwärtigt" und dementsprechend zu Kampf-oder-Flucht-Reaktion führen. Wenngleich diejenigen, die für die Dunkle Aufklärung stehen, durchaus schon jetzt dafür Sorge tragen.

Sich also gemäß einer solchen Kampf- und Fluchtreaktion, beispielsweise schon jetzt nach Gegenden für ihre Bunker umschauen und sich schon jetzt nach deren Schutz durch Privatarmeen erkundigen. Auch darüber konnte ich in den Medien, wie der Tagesschau, ZDF heute journal, Presseclub , Phönixsrunde noch nichts erfahren.
... in dem man eine Schnittmenge zwischen einem Überlebensprogramm, der Leugnung des menschengemachten Klimawandel und der dunklen Aufklärung herstellt .. und warum man ggf. von etwas in den Medien, wie der Tagesschau, ZDF heute journal, Presseclub , Phönixsrunde nichts erfährt. Das sogar kurz und knackig in wenigen Sätzen.




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SimonBaumer
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Sa 24. Jan 2026, 23:20

Warum Kants transzendentaler Idealismus nicht notwendig ist:
Unsere Überlegungen beginnen bei der einfachen Tatsache, dass wir Erfahrung haben – und zwar notwendig in einer bestimmten Gestalt. Alles, was uns erscheint, erscheint räumlich geordnet, zeitlich strukturiert, kausal verknüpft und gesetzmäßig. Diese Struktur ist für uns unaufhebbar: Wenn sie anders wäre, wäre sie für uns keine Erfahrung mehr. Wir können nicht hinter diese Struktur zurücktreten, wir können sie nicht relativieren, wir können sie nicht „abschalten“. Sie ist die Bedingung dafür, dass überhaupt etwas als Erfahrung erscheinen kann. In diesem Ausgangspunkt stimmen wir mit Kant überein.
Doch an dem Punkt, an dem Kant behauptet, diese notwendigen Strukturen müssten aus dem Subjekt stammen – Raum und Zeit als Formen der Anschauung, die Kategorien als Formen des Verstandes –, setzen wir an. Kant begründet seine Behauptung damit, dass wir über die Welt an sich nichts wissen können und daher die Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrung nicht aus ihr ableiten dürfen. Aber aus der Unerkennbarkeit der Welt an sich folgt nicht, dass die Bedingungen der Erfahrung aus dem Subjekt stammen müssen. Es folgt lediglich, dass wir nicht entscheiden können, ob sie aus dem Subjekt stammen oder aus der Welt an sich. Beide Möglichkeiten sind prinzipiell unerkennbar, weshalb wir nicht – wie bereits erwähnt – annehmen können (wie Kant es tat), dass die Bedingungen der Erfahrung aus der Welt stammen, oder ob das Subjekt (beispielsweise) nur Vermittler der Bedingungen ist. Feststeht nur, dass das Subjekt die Bedingungen geben kann, ob es ein Wiedergeben der «Welt-an-sich» ist oder ein auf sich selbst gestelltes Gebendes ist weder wahrnehmbar noch, logisch ableitbar.
An dieser Stelle begegnet häufig ein Einwand: Man könne doch durch die Physiologie zeigen, wie der Verstand die Erfahrung konstituiert. Doch dieser Einwand verfehlt die Ebene des Problems. Denn jede physiologische Erkenntnis setzt bereits die Erfahrungsformen voraus, deren Ursprung sie erklären möchte. Jede physiologische Erkenntnis erklärt, wie innerhalb der Erfahrungswelt die Sinneswahrnehmung funktioniert. Wir wollen hier aber nicht wissen, was innerhalb der Erfahrungswelt geschieht. Die Physiologie ist selbst Erfahrungswissenschaft; sie operiert innerhalb der räumlich-zeitlich-kausalen Struktur, die angeblich erst durch das Subjekt hervorgebracht wurde. Wie dieser Vorgang mit jenem zusammenhängt, kann sie nicht erklären, weil sie ja eben gerade nicht erklärt, wie das Subjekt Sie zur Erfahrung gebracht hat, sondern nur welche Zusammenhänge innerhalb dieser Erfahrung bestehen. Sie kann nicht zeigen, wie der Verstand diese Struktur konstituiert – denn sie setzt sie bereits voraus. Mit einer Wissenschaft, die innerhalb der Erfahrungsbedingungen arbeitet, kommt man nicht über dieselbe heraus. Man kommt eben gar nicht die Erfahrung hinaus. Das Bewusstsein kann sich nicht überspringen, weshalb auch Kant nicht wissen kann, welche Rolle das Subjekt bei dem Zustande bringen der Erfahrungen hat.
Damit öffnet sich eine zweite, logisch gleichwertige Option: Die Welt an sich könnte so beschaffen sein, dass sie notwendigerweise räumlich, zeitlich und kausal erfahrbar ist, und der Verstand könnte diese Struktur lediglich übermitteln, nicht hervorbringen. Wir behaupten nicht, dass dies der Fall ist; wir behaupten nur, dass wir es nicht ausschließen können und dass Kant es ebenfalls nicht ausschließen kann. Entscheidend ist: Für die Struktur der Erfahrung spielt es keine Rolle, welche dieser beiden Möglichkeiten zutrifft. Die Erfahrung bleibt dieselbe – räumlich, zeitlich, kausal und gesetzmäßig –, ganz unabhängig davon, ob diese Struktur aus dem Subjekt stammt oder aus der Welt an sich.
Kant wollte mit seinen Überlegungen die Notwendigkeit und Allgemeinheit der Naturgesetze begründen. Kant meint, diese Notwendigkeit nur sichern zu können, wenn die Bedingungen der Erfahrung aus dem Subjekt stammen. Jedoch gilt:
1. Die Rolle des Subjekts beim zustande kommen der Erfahrung ist unerkennbar. Wir wissen nur, dass das Subjekt die Bedingungen mitmacht, aber nicht woher diese ihren Ursprung haben. 2. Die Notwendigkeit der Naturgesetze folgt aus der Unaufhebbarkeit der Erfahrungsstruktur und nicht aus einer Theorie über ihren Ursprung. Ob der Verstand diese Struktur konstituiert oder nur übermittelt, ist für die Notwendigkeit der Naturgesetze irrelevant. Die Notwendigkeit der Naturgesetze ergibt sich bereits aus der Struktur der Erfahrung selbst. Erfahrung kann nur als gesetzmäßige Erfahrung erscheinen; wäre sie nicht gesetzmäßig, wäre sie keine Erfahrung.
Kant behauptet mehr, als er begründen kann. Er schließt von der Unerkennbarkeit der Welt an sich auf die Notwendigkeit, die Bedingungen der Erfahrung aus dem Subjekt abzuleiten. Doch dieser Schluss ist nicht zwingend. Er ist eine methodische Entscheidung, keine logische Notwendigkeit. Unsere Position zeigt, dass man die Sicherheit der Erfahrung – ihre Notwendigkeit, ihre Gesetzmäßigkeit, ihre Objektivität – wahren kann, ohne sich auf eine spekulative Theorie über den Ursprung ihrer Bedingungen festzulegen.
Damit entsteht eine Haltung, die man als transzendentalen Minimalismus bezeichnen könnte: Die Struktur der Erfahrung ist notwendig; ihre Quelle ist unerkennbar; die Notwendigkeit der Naturgesetze ergibt sich aus der Struktur der Erfahrung selbst; wir können diese Struktur einsehen, ohne metaphysische Annahmen über den Verstand oder die Welt an sich treffen zu müssen. Es war nicht Ziel dieser Abhandlung, zu erklären, warum das Denken auf die Erfahrung (Wahrnehmung) anwendbar ist. Sondern demjenigen aufzuzeigen, der sich bei der Erklärung der Anwendung des Denkens auf Kants «Kritik der reinen Vernunft» stützt, dass diese Stütze keine mit Sicherheit unumstößliche ist. Der bedingende erste Schritt, das Denken selbst zum Erfahrungsobjekt zu machen, hat Kant nicht gemacht, weshalb er auch keine mit Sicherheit unumstößliche Stütze für alles Erkennen schaffen konnte.
Diese Abhandlung:
1. Soll gezeigt haben, dass Kants transzendentaler Idealismus nicht notwendig ist, um die Notwendigkeit der Erfahrung zu erklären.
2. Soll aufzeigen, dass Kants transzendentaler Idealismus nicht erklären, kann weshalb das Denken auf die Welt anwendbar ist.




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SimonBaumer
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Sa 24. Jan 2026, 23:25

Warum Kants transzendentaler Idealismus nicht notwendig ist:
Unsere Überlegungen beginnen bei der einfachen Tatsache, dass wir Erfahrung haben – und zwar notwendig in einer bestimmten Gestalt. Alles, was uns erscheint, erscheint räumlich geordnet, zeitlich strukturiert, kausal verknüpft und gesetzmäßig. Diese Struktur ist für uns unaufhebbar: Wenn sie anders wäre, wäre sie für uns keine Erfahrung mehr. Wir können nicht hinter diese Struktur zurücktreten, wir können sie nicht relativieren, wir können sie nicht „abschalten“. Sie ist die Bedingung dafür, dass überhaupt etwas als Erfahrung erscheinen kann. In diesem Ausgangspunkt stimmen wir mit Kant überein.
Doch an dem Punkt, an dem Kant behauptet, diese notwendigen Strukturen müssten aus dem Subjekt stammen – Raum und Zeit als Formen der Anschauung, die Kategorien als Formen des Verstandes –, setzen wir an. Kant begründet seine Behauptung damit, dass wir über die Welt an sich nichts wissen können und daher die Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrung nicht aus ihr ableiten dürfen. Aber aus der Unerkennbarkeit der Welt an sich folgt nicht, dass die Bedingungen der Erfahrung aus dem Subjekt stammen müssen. Es folgt lediglich, dass wir nicht entscheiden können, ob sie aus dem Subjekt stammen oder aus der Welt an sich. Beide Möglichkeiten sind prinzipiell unerkennbar, weshalb wir nicht – wie bereits erwähnt – annehmen können (wie Kant es tat), dass die Bedingungen der Erfahrung aus der Welt stammen, oder ob das Subjekt (beispielsweise) nur Vermittler der Bedingungen ist. Feststeht nur, dass das Subjekt die Bedingungen geben kann, ob es ein Wiedergeben der «Welt-an-sich» ist oder ein auf sich selbst gestelltes Gebendes ist weder wahrnehmbar noch, logisch ableitbar.
An dieser Stelle begegnet häufig ein Einwand: Man könne doch durch die Physiologie zeigen, wie der Verstand die Erfahrung konstituiert. Doch dieser Einwand verfehlt die Ebene des Problems. Denn jede physiologische Erkenntnis setzt bereits die Erfahrungsformen voraus, deren Ursprung sie erklären möchte. Jede physiologische Erkenntnis erklärt, wie innerhalb der Erfahrungswelt die Sinneswahrnehmung funktioniert. Wir wollen hier aber nicht wissen, was innerhalb der Erfahrungswelt geschieht. Die Physiologie ist selbst Erfahrungswissenschaft; sie operiert innerhalb der räumlich-zeitlich-kausalen Struktur, die angeblich erst durch das Subjekt hervorgebracht wurde. Wie dieser Vorgang mit jenem zusammenhängt, kann sie nicht erklären, weil sie ja eben gerade nicht erklärt, wie das Subjekt Sie zur Erfahrung gebracht hat, sondern nur welche Zusammenhänge innerhalb dieser Erfahrung bestehen. Sie kann nicht zeigen, wie der Verstand diese Struktur konstituiert – denn sie setzt sie bereits voraus. Mit einer Wissenschaft, die innerhalb der Erfahrungsbedingungen arbeitet, kommt man nicht über dieselbe heraus. Man kommt eben gar nicht die Erfahrung hinaus. Das Bewusstsein kann sich nicht überspringen, weshalb auch Kant nicht wissen kann, welche Rolle das Subjekt bei dem Zustande bringen der Erfahrungen hat.
Damit öffnet sich eine zweite, logisch gleichwertige Option: Die Welt an sich könnte so beschaffen sein, dass sie notwendigerweise räumlich, zeitlich und kausal erfahrbar ist, und der Verstand könnte diese Struktur lediglich übermitteln, nicht hervorbringen. Wir behaupten nicht, dass dies der Fall ist; wir behaupten nur, dass wir es nicht ausschließen können und dass Kant es ebenfalls nicht ausschließen kann. Entscheidend ist: Für die Struktur der Erfahrung spielt es keine Rolle, welche dieser beiden Möglichkeiten zutrifft. Die Erfahrung bleibt dieselbe – räumlich, zeitlich, kausal und gesetzmäßig –, ganz unabhängig davon, ob diese Struktur aus dem Subjekt stammt oder aus der Welt an sich.
Kant wollte mit seinen Überlegungen die Notwendigkeit und Allgemeinheit der Naturgesetze begründen. Kant meint, diese Notwendigkeit nur sichern zu können, wenn die Bedingungen der Erfahrung aus dem Subjekt stammen. Jedoch gilt:
1. Die Rolle des Subjekts beim zustande kommen der Erfahrung ist unerkennbar. Wir wissen nur, dass das Subjekt die Bedingungen mitmacht, aber nicht woher diese ihren Ursprung haben. 2. Die Notwendigkeit der Naturgesetze folgt aus der Unaufhebbarkeit der Erfahrungsstruktur und nicht aus einer Theorie über ihren Ursprung. Ob der Verstand diese Struktur konstituiert oder nur übermittelt, ist für die Notwendigkeit der Naturgesetze irrelevant. Die Notwendigkeit der Naturgesetze ergibt sich bereits aus der Struktur der Erfahrung selbst. Erfahrung kann nur als gesetzmäßige Erfahrung erscheinen; wäre sie nicht gesetzmäßig, wäre sie keine Erfahrung.
Kant behauptet mehr, als er begründen kann. Er schließt von der Unerkennbarkeit der Welt an sich auf die Notwendigkeit, die Bedingungen der Erfahrung aus dem Subjekt abzuleiten. Doch dieser Schluss ist nicht zwingend. Er ist eine methodische Entscheidung, keine logische Notwendigkeit. Unsere Position zeigt, dass man die Sicherheit der Erfahrung – ihre Notwendigkeit, ihre Gesetzmäßigkeit, ihre Objektivität – wahren kann, ohne sich auf eine spekulative Theorie über den Ursprung ihrer Bedingungen festzulegen.
Damit entsteht eine Haltung, die man als transzendentalen Minimalismus bezeichnen könnte: Die Struktur der Erfahrung ist notwendig; ihre Quelle ist unerkennbar; die Notwendigkeit der Naturgesetze ergibt sich aus der Struktur der Erfahrung selbst; wir können diese Struktur einsehen, ohne metaphysische Annahmen über den Verstand oder die Welt an sich treffen zu müssen. Es war nicht Ziel dieser Abhandlung, zu erklären, warum das Denken auf die Erfahrung (Wahrnehmung) anwendbar ist. Sondern demjenigen aufzuzeigen, der sich bei der Erklärung der Anwendung des Denkens auf Kants «Kritik der reinen Vernunft» stützt, dass diese Stütze keine mit Sicherheit unumstößliche ist. Der bedingende erste Schritt, das Denken selbst zum Erfahrungsobjekt zu machen, hat Kant nicht gemacht, weshalb er auch keine mit Sicherheit unumstößliche Stütze für alles Erkennen schaffen konnte.
Diese Abhandlung:
1. Soll gezeigt haben, dass Kants transzendentaler Idealismus nicht notwendig ist, um die Notwendigkeit der Erfahrung zu erklären.
2. Soll aufzeigen, dass Kants transzendentaler Idealismus nicht erklären, kann weshalb das Denken auf die Welt anwendbar ist.




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Jörn P Budesheim
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Do 29. Jan 2026, 15:27

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mi 28. Jan 2026, 08:37
Wenn es etwas gibt, was unserem Leben einen Sinn verleiht, dann sollte dieses Etwas doch wohl am besten etwas Sinnvolles sein, oder?
Soll das Folgende eine Antwort auf meinen Beitrag sein? Und wenn ja, warum?
Timberlake hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 14:02
Um dazu auf dieses Video und damit, in dem Beitrag 98117 konstruierten Zusammenhang konstruiertem Sinn des Lebens zurückzukommen, für den Fall, dass dieser Pinguin weiß, dass er in den sicheren Tod watschelt wäre ein solches Verhalten sicherlich nicht sinnvoll. Nur wusste er es eben nicht.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Timberlake
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Do 29. Jan 2026, 22:25

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 15:27
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mi 28. Jan 2026, 08:37
Wenn es etwas gibt, was unserem Leben einen Sinn verleiht, dann sollte dieses Etwas doch wohl am besten etwas Sinnvolles sein, oder?
Soll das Folgende eine Antwort auf meinen Beitrag sein? Und wenn ja, warum?
Timberlake hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 14:02
Um dazu auf dieses Video und damit, in dem Beitrag 98117 konstruierten Zusammenhang konstruiertem Sinn des Lebens zurückzukommen, für den Fall, dass dieser Pinguin weiß, dass er in den sicheren Tod watschelt, wäre ein solches Verhalten sicherlich nicht sinnvoll. Nur wusste er es eben nicht.
Das soll tatsächlich eine Antwort darauf sein.

Warum?

Weil der Sinn des Lebens mitunter auch darin bestehen kann, dass man etwas erkundet, von dem man eben nicht weiß, dass es in den sicheren Tod führt. Von dem man aber, wie bei Kolumbus, ansonsten überzeugt ist, dass sich daraus völlig neue Möglichkeiten ergeben. Weil ihm möglicherweise der bisherige Weg zur Küste zu lang und beschwerlich erschien, vielleicht war ja auch der Pinguin davon überzeugt, dass ihm sein Weg, jenseits davon, sehr viel schneller zum Ziel führen würde.

Stichwort
dwds.de hat geschrieben :
Trial and Error

Bedeutung

Methode zur Problemlösung, zum Erwerb neuer Erkenntnisse o. Ä., bei der (ohne Einsicht in funktionale Zusammenhänge bzw. ohne theoretisches Hintergrundwissen) so lange getestet, systematisch ausprobiert wird, bis nach einer Reihe von Fehlschlägen eine Lösung gefunden wird.
Wenn am Ende des Pinguinclips von Werner Herzog die Frage gestellt wird. Warum? ... Darum! ... Der Pinguin steht für eine Methode in der belebten Natur, nach der etwas so lange getestet, systematisch ausprobiert wird, bis nach einer Reihe von Fehlschlägen eine Lösung gefunden wird. Wenn es etwas gibt, was unserem Leben einen Sinn verleiht, dann .. wie auch immer! .. die Suche nach solchen Lösungen. Denke ich.

Beispiel
deutschlandmuseum.de hat geschrieben :
Umbruch in der Gesellschaft: Das Zeitalter der Aufklärung

Verstand contra religiöse Dogmen

In der Epoche der Aufklärung veränderten sich wesentliche Grundsätze des Denkens der Menschen und damit letztlich auch die Gesellschaft. Bis dahin hatte man traditionelle religiöse Glaubenssätze und darauf fußende gesellschaftliche Vorstellungen weitgehend akzeptiert. Nun aber begannen die Menschen, ihren eigenen Verstand in den Mittelpunkt zu stellen und alte Normen zu hinterfragen. Aus diesen neuen Ansätzen entwickelten sich die heutigen Menschen- und Bürgerrechte.




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Jörn P Budesheim
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Fr 30. Jan 2026, 07:23

Timberlake hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 22:25
Weil der Sinn des Lebens mitunter auch darin bestehen kann, dass man etwas erkundet, von dem man eben nicht weiß, dass es in den sicheren Tod führt.
Und was genau soll das mit dem zu tun haben, was ich geschrieben habe??



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Timberlake
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Fr 30. Jan 2026, 12:43

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 30. Jan 2026, 07:23
Timberlake hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 22:25
Weil der Sinn des Lebens mitunter auch darin bestehen kann, dass man etwas erkundet, von dem man eben nicht weiß, dass es in den sicheren Tod führt.
Und was genau soll das mit dem zu tun haben, was ich geschrieben habe??
Das hat gar nichts mit dem zu tun, was Du gesagt hast.
Timberlake hat geschrieben :
Mi 28. Jan 2026, 00:52
Der Sinn des Lebens, Nietzsche und ein watschelnder Pinguin ...

watson.de hat geschrieben :
Nihilistischer Pinguin aus Werner Herzogs Doku geht viral: "Aber warum?"

..

Was ist also der Sinn des Lebens?

"Ich weiß keinen besseren Lebenszweck, als am Großen und Unmöglichen, zu Grunde zu gehen", schrieb Nietzsche schon 1874 in "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben"

Ebendieses Zitat trifft den Nerv derer, die in einer Welt aufwachsen, die erschöpft und verunsichert. Man braucht Mut, um aus ihr auszubrechen.

Wie der Pinguin, der sich auf den Weg macht, die unmöglich zu erreichende Bergkette zu erklimmen, obwohl es seinen Tod bedeuten wird.Vielleicht hat er es vor seinem Ableben sogar noch geschafft, den friedlichen Ausblick auf die Antarktis zu werfen. Der Gen Z geht es aber gar nicht um das Erreichen des Aussichtspunkts. Sondern das Erreichen der Kraft, es einfach zu versuchen. Fehlt nur noch, dass Werner Herzog am Ende flüstert: "Trau dich."

Denn, wie hier ersichtlich, hat das zunächst einmal mit dem was zu tun, was auf watson.de zum Sinn des Lebens gesagt wurde.
Zuletzt geändert von Timberlake am Fr 30. Jan 2026, 13:02, insgesamt 3-mal geändert.




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Jörn P Budesheim
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Fr 30. Jan 2026, 12:45

Timberlake hat geschrieben :
Fr 30. Jan 2026, 12:43
Zunächst einmal hat das gar nichts mit dem zu tun, was Du gesagt hast.
Wie kann es dann eine Antwort sein?



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

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Fr 30. Jan 2026, 12:54

Für den Fall, dass diese Frage daraus resultiert, dass ich mit dem Beitrag noch nicht fertig war, in dem ich auf deine Frage zuvor geantwortet habe, bitte ich dich darum, den Beitrag mit dieser Frage, wie auch diesen Beitrag zu löschen.
Timberlake hat geschrieben :
Fr 30. Jan 2026, 12:43

Das hat gar nichts mit dem zu tun, was Du gesagt hast.
...
Denn, wie hier ersichtlich, hat das zunächst einmal mit dem was zu tun, was auf watson.de zum Sinn des Lebens gesagt wurde.
Würde ich doch meinen, dass das hier eine Antwort auf deine Frage ist, als da wäre ...
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 30. Jan 2026, 07:23
Timberlake hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 22:25
Weil der Sinn des Lebens mitunter auch darin bestehen kann, dass man etwas erkundet, von dem man eben nicht weiß, dass es in den sicheren Tod führt.
Und was genau soll das mit dem zu tun haben, was ich geschrieben habe??




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Fr 30. Jan 2026, 13:08

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mi 28. Jan 2026, 08:37
Wenn es etwas gibt, was unserem Leben einen Sinn verleiht, dann sollte dieses Etwas doch wohl am besten etwas Sinnvolles sein, oder?
Um ganz sicher zu gehen, diese Frage von dir zielte doch wohl noch wohl auf den Beitrag 98117 von mir ab. Oder?
watson.de hat geschrieben :
Nihilistischer Pinguin aus Werner Herzogs Doku geht viral: "Aber warum?"

Es ist eine herzzerreißende Szene aus der Tierwelt, die gerade viral geht. Millionen junge Menschen fühlen mit, projizieren die eigenen Sorgen und Ängste auf den einsamen Pinguin. .

Mit ausgebreiteten Flossen watschelt der Pinguin in tollpatschigen Schritten davon, aufgeregt und übereifrig, als folgte er einem Ziel, das nur ihm bekannt ist. Einmal hält er inne, blickt zurück zur Gruppe. Es wirkt wie ein Zögern. Dann setzt er seinen Weg fort, in Richtung einer Gebirgskette, die in weiterer Ferne liegt.

Mit unheilvoller Stimme verkündet Herzog: "Mit 5000 Kilometern vor ihm, läuft er auf den sicheren Tod zu." Der Clip endet mit der Frage: "Aber warum?"

....

Gehe ich doch einmal davon aus, dass sich deine Frage, auf diesen Teil des Beitrages bezogen hat. Denn sinnvoll war das, was der Pinguin da tat, ganz sicher nicht. Wohlgemerkt vor dem Hintergrund dessen, was Werner Herzog mit unheilvoller Stimme verkündete.
Timberlake hat geschrieben :
Do 29. Jan 2026, 22:25


Weil der Sinn des Lebens mitunter auch darin bestehen kann, dass man etwas erkundet, von dem man eben nicht weiß, dass es in den sicheren Tod führt. Von dem man aber, wie bei Kolumbus, ansonsten überzeugt ist, dass sich daraus völlig neue Möglichkeiten ergeben. Weil ihm möglicherweise der bisherige Weg zur Küste zu lang und beschwerlich erschien, vielleicht war ja auch der Pinguin davon überzeugt, dass ihm sein Weg, jenseits davon, sehr viel schneller zum Ziel führen würde.

Stichwort
dwds.de hat geschrieben :
Trial and Error

Bedeutung

Methode zur Problemlösung, zum Erwerb neuer Erkenntnisse o. Ä., bei der (ohne Einsicht in funktionale Zusammenhänge bzw. ohne theoretisches Hintergrundwissen) so lange getestet, systematisch ausprobiert wird, bis nach einer Reihe von Fehlschlägen eine Lösung gefunden wird.
Wenn am Ende des Pinguinclips von Werner Herzog die Frage gestellt wird. Warum? ... Darum! ... Der Pinguin steht für eine Methode in der belebten Natur, nach der etwas so lange getestet, systematisch ausprobiert wird, bis nach einer Reihe von Fehlschlägen eine Lösung gefunden wird. Wenn es etwas gibt, was unserem Leben einen Sinn verleiht, dann .. wie auch immer! .. die Suche nach solchen Lösungen. Denke ich.

Was aber … wie gesagt und hier ersichtlich … der Pinguin nicht wusste. Wie denn auch.

P.S

deutschlandfunkkultur.de hat geschrieben :
Philosophie aus den Archiven: Hans Georg Gadamer

Von der Kunst zu verstehen

„Ein gebildeter Mensch ist ein Mensch, der mit den Gedanken des anderen mitgehen kann.“ So habe Hegel einmal gesagt, erinnert sich Hans-Georg Gadamer in einem Gespräch zu seinem 100. Geburtstag. Der zitierte Satz bringt sehr gut auch Gadamers eigenes Denken auf den Punkt: Gebildet sei, so führt er weiter aus, wer „seine Selbstliebe überwinden“ könne, „sodass er hört, was der andere sagen will.“

Nur um einmal mit der Frage ...

"Um ganz sicher zu gehen, diese Frage von dir zielte doch wohl noch wohl auf den Beitrag 98117 von mir ab. Oder?"


.. dem zu entsprechen, was lt Hegel ein gebildeter Mensch ist bzw. Gadamers eigenes Denken auf den Punkt bringt. Das mal nur so nebenbei.




Timberlake
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Wohnort: Shangrila 2.0

Do 5. Feb 2026, 12:27

... und drei Punkte machen dieses Swipen und somit diesen Kniff so effizient ...
hat geschrieben :
Drei Punkte machen Tinder so effizient:

1. Nutzung bestehender Möglichkeiten

Facebook hat 1,3 Milliarden Nutzer, die posten, sharen und Bilder hochladen. Es ist raffiniert, dieses Netzwerk als Nutzerbasis zu nutzen, statt zu versuchen ein eigenes Netzwerk aufzubauen.

2. Mach ein Ding richtig

Die Einfachheit der App bedeutet, dass man diese eine Sache (hier: das Wischen, den Swipe) wirklich bis ins Detail richtig machen kann. Noch heute wird an dieser Geste weiter optimiert, bis sie auf allen Geräten das richtige Wischgefühl vermittelt. Die lokale Suche sorgt dafür, dass man Matches schnell und unkompliziert treffen kann. Kein langes Mailen, schnell Klarheit ob Top oder Flop. Meet, Greet …Beep.

3. Weniger ist mehr

Der Punkt, den wir uns so ungern eingestehen (und den das Feuilleton verabscheut): Es geht uns nur um Äußerlichkeiten! Und das ist furchtbar effizient.
Somit Widerstände in der Welt, wie die des Aufbaus eigener Netzwerke, des langes Mailen oder des befassen mit Innerlichkeiten, durch die Technik aus der Welt geschafft werden.
Burkart hat geschrieben :
Sa 24. Jan 2026, 10:28

Eine Frage stellt sich mir in letzter Zeit immer klarer...
Hier im Forum gibt es derzeit vor allem drei aktive Diskutierer, hinter denen ich wohl quasi auf Platz 4 stehe der Anzahl der halbwegs gegenwärtigen Beiträge bzw. Antworten nach (der automatische Counter zählt ja nur einfach alle seit Account-Beginn).
Ist das so gewünscht oder seht ihr vielleicht auch, dass das so für das Forum nicht ideal ist? Ich denke dabei z.B. auch an Stefanie.

Andere Foren haben das Problem auch: Ein paar wenige reden viel, viele andere ziehen sich mehr oder weniger zurück. Sollte es einfach eine langfristige Foren-Entwicklung sein, die seine Schwächen aufzeigt?

Tja, vielleicht sehe nur ich es ja so pessimistisch, Viel-Schreiber mögen die Foren ja gerade so in ihrem Sinne geprägt haben bzw. prägen wollen.
Falls ihr es aber auch als Problem anseht, fragt ihr euch auch, warum das so ist?
Zwei Aspekte aus meiner Sicht:
Einerseits wird z.T. umfangreich zitiert; Dinge, die Nicht-Viel-Leser (ja, sie sind nicht unbedingt identisch mit Nicht-Viel-Schreibern, aber vermutlich doch nicht selten identisch) meist einfach nicht mitlesen. Andererseits kommt man auch dadurch als Nicht-Viel-Leser hinter Themen nicht hinterher, weiß gar nicht (mehr) recht, worum es geht (kaum jemand wird eine KI nehmen und sich die Texte vorher zusammenfassen lassen).

Technik, die als solches meiner Meinung nach, Viel-Schreiber und Viel-Leser tatsächlich zur aussterbenden Spezies werden lassen. Insofern ich nicht von einer langfristigen Foren-Entwicklung sprechen würde, die seine Schwächen aufzeigt, sondern vielmehr von einer User-Entwicklung, die deren Schwächen aufzeigt, sich an solchen Foren aktiv zu beteiligen.

Technik als Kniff, die Welt als Widerstand aus der Welt zu schaffen" (Max Frisch)


Sozusagen eine Art Zivilisationskrankheit, in Folge des "aus der Welt Schaffens" von Widerständen durch Technik . Nur dass diese Krankheit nicht, wie bei Übergewicht durch Bewegungsmangel, im Körper, sondern durch Bewegungsmangel im Kopf und somit im Denken stattfindet.




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Jörn P Budesheim
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Mo 9. Feb 2026, 15:14

Du hast dich wiederholt auf Parmenides bezogen. Aber eure Sichtweisen schließen sich aus.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Philoxander
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Mo 9. Feb 2026, 15:50

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 15:14
Du hast dich wiederholt auf Parmenides bezogen. Aber eure Sichtweisen schließen sich aus.
Das ändert nichts an der Natur des Denkens.




Philoxander
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Mo 9. Feb 2026, 16:05

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 15:52
Ich glaube, dass bereits diese Rede von einer Wahrnehmungs-Kausalkette völlig falsch ist.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Du musst zuvor nur die Kurve kratzen.




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Jörn P Budesheim
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Mo 9. Feb 2026, 16:05

Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 15:50
Das ändert nichts an der Natur des Denkens.
Es ändert auch nichts an den Kartoffelpreisen. Es zeigt nur, dass dein Bezug auf Parmenides absurd ist.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Philoxander
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Mo 9. Feb 2026, 16:08

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:05
Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 15:50
Das ändert nichts an der Natur des Denkens.
Es ändert auch nichts an den Kartoffelpreisen. Es zeigt nur, dass dein Bezug auf Parmenides absurd ist.
Das kannst Du gerne glauben.




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Jörn P Budesheim
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Mo 9. Feb 2026, 16:12

Das ist keine Glaubenssache, das habe ich gezeigt. Du hast schlicht keine Ahnung. Das ist alles.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Philoxander
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Mo 9. Feb 2026, 16:20

Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:08
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:05
Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 15:50
Das ändert nichts an der Natur des Denkens.
Es ändert auch nichts an den Kartoffelpreisen. Es zeigt nur, dass dein Bezug auf Parmenides absurd ist.
Das kannst Du gerne glauben.
Wahrscheinlich glaubst Du auch, dass aus nichts etwas werden kann?

Das ist sogar bewiesen, weil der Energiegehalt des Weltalls gleich Null ist. Wo kommt denn die Energie aus unterschiedlichen Energie-Potentialen her?
Wer aber die Intelligenz als vorausgehende Ursache für die Struktur der Energie außer Acht lässt, hat schon verloren.
Und wer in der Anfangslosigkeit der Intelligenz nicht die Nullsumme der Gesamtenergie des Weltalls erkennt, hat auch verloren.




Philoxander
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Mo 9. Feb 2026, 16:21

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:12
Das ist keine Glaubenssache, das habe ich gezeigt. Du hast schlicht keine Ahnung. Das ist alles.
Auch das kannst Du glauben. Es tut mir nicht weh.




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Jörn P Budesheim
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Mo 9. Feb 2026, 16:28

Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:20
... weil der Energiegehalt des Weltalls gleich Null ist.
Erstens ist das schlicht falsch. Und zweitens: wie genau passt das mit deiner Behauptung überein, wir hätten nur Modelle der Wirklichkeit? Spoiler: es passt gar nicht.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

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