Die Zeiten ändern sich
Allerdings ist der Slogan "alle reden über das Wetter, wir nicht" natürlich legendär.
Das kann nur klappen, wenn man mehr Macht hat als die Anderen.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Mi 14. Jan 2026, 18:13"In Washington tauschen am Nachmittag Vertreter Grönlands, Dänemarks und der USA ihre Positionen aus."
Ich kann kaum sagen, wie absurd ich das finde. Aber mit der Masche kommt er durch. Erst etwas völlig irres, überzogenes, etwas was einem überhaupt nicht zusteht, fordern. Dann Gespräche führen und ein "Kompromiss aushandeln". Auf diese Weise bekommt man fast immer mehr, als einem zusteht. Das ist völlig irre, dass das so oft klappt.
krautreporter.de hat geschrieben :
Was die Tech-Milliardäre mit Grönland wirklich vorhaben
Eine Bewegung aus dem Silicon Valley will auf Grönland einen faschistischen Krypto-Staat bauen. Ja, sie meinen das ernst. Und ihre Verbindungen reichen bis ins Weiße Haus.
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de hat geschrieben :
Tech-Milliardäre planen libertäre Parallelstadt – und haben Grönland im Visier
US-Tech-Milliardäre planen eine eigene Stadt – mit Grönland als möglichem Standort. Hinter dem Projekt stehen Namen wie Peter Thiel und Sam Altman. Ziel: eine libertäre Hightech-Enklave mit minimaler Regulierung
Was zunächst klingt wie das Drehbuch eines dystopischen Science-Fiction-Films, wird derzeit in aller Ernsthaftigkeit in den Hinterzimmern der globalen Tech-Elite diskutiert: Eine Gruppe US-amerikanischer Technologie- und Kryptomilliardäre – darunter Namen wie Peter Thiel, Sam Altman und Marc Andreessen – unterstützt das Unternehmen Praxis, das nichts Geringeres plant, als den Bau einer neuen Stadt.
Dass man in den Medien, wie der Tagesschau,ZDF heute journal, Presseclub , Phönixsrunde ... darüber so ganz und gar nichts erfährt, finde ich allerdings schon sehr merkwürdig. Möglicherweise meint man dort, es dabei mit einer Verschwörungstheorie zu tun zu haben. Wie dem auch sei, wenn denn dem tatsächlich so ist, so kommt man wohl nicht umhin, Trump auch von daher, als einen nützlichen Idioten dieser Herrschaften zu bezeichnen.tageblatt.lu hat geschrieben :
Exit Apokalypse – Wie die Tech-Milliardäre dem Weltuntergang entfliehen möchten
Als der US-amerikanische Medientheoretiker und Tech-Experte, einer der Protagonisten der Cyberpunk-Bewegung, von fünf Milliardären eine lukrative Einladung in ein exklusives Wüsten-Hotelressort erhält, um über die „Zukunft der Technologie“ zu sprechen, glaubt er, dass man von ihm erwartet, dort über Zukunftstechnologien zu sprechen. Stattdessen befragen ihn seine Gastgeber zu Luxusbunkern und Marskolonien. Sie wollen eine Prognose von ihm. Denn während die Welt mit einer Klimakatastrophe, kriegerischen Konflikten und sozialen Krisen beschäftigt ist, umtreibt die Milliardäre vor allem die Frage, wie sie im Fall eines Systemkollapses ihre Privatarmeen in Schach halten können und sich vor einem Atomkrieg, einer Virus-Pandemie oder Klimakatastrophe in Schutz bringen können. Sie stellen Fragen wie: Bitcoin oder Ethereum? Virtual Reality oder Augmented Reality? Vor allem aber, wo sie am Tag X ihre Bunker hinstellen sollen.
news.at hat geschrieben : Thiel, Zuckerberg, Bezos, Musk & Co.: Das gefährliche Spiel der superreichen Tech-Milliardäre
Das Mindset von Peter Thiel heißt „Akzelerationismus“, der eine Zukunft propagiert, in der Informationstechnologie, Automatisierung und der globale Kapitalismus mit der digitalen Technologie verschmelzen. Politik? Überflüssig. Begriffe wie „links“ oder „rechts“? Obsolet. Entscheidend ist allein, wer die richtige Technologie entwickelt. Daraus wurde, so Ruskoff, die intellektuelle Basis für das „Mindset“. Peter Thiel verfolgt das Mindset konsequent – und radikal. Im Sinne des Akzelerationismus will er den Kollaps des bestehenden Systems nicht aufhalten, sondern beschleunigen.
Und Donald Trump? Ist ihr williges Werkzeug. Wirtschaftsexperte Rüdiger Bachmann bringt es auf den Punkt: „Die Tech-Milliardäre gewähren Trump die Möglichkeit, sich ungeniert zu bereichern und seinen Narzissmus ungebremst auszuleben.“ Für sie ist das ein perfekter Deal: Ein Präsident, der sich selbst inszeniert – und dabei genau jene Machtstrukturen festigt, von denen sie profitieren.
Der "Sinn des Lebens" kann etwas sehr persönliches und auch sich leicht wandelbares und damit schwer zu fassendes sein, andere Themen mögen insofern einfacher und attraktiver sein.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Sa 24. Jan 2026, 11:57Anders gelagert ist das Thema „Sinn des Lebens“. Auch hier lohnt sich zwar, philosophische Texte zu konsultieren. Gleichzeitig ist es aber ein Thema, zu dem man durchaus aus der eigenen Lebenserfahrung heraus etwas beitragen kann. Nichtsdestotrotz kommt der Faden nicht so richtig in Schwung. Mich würde interessieren, warum das so ist?
Mittlerweile gehe ich tatsächlich davon aus, dass die digitale Demenz ihren Beitrag dazu beiträgt, dass hier derzeit vor allem nur drei aktive Diskutierer (hinter denen du wohl auf Platz 4 stehst) gibt.Burkart hat geschrieben : ↑Sa 24. Jan 2026, 10:28
Eine Frage stellt sich mir in letzter Zeit immer klarer...
Hier im Forum gibt es derzeit vor allem drei aktive Diskutierer, hinter denen ich wohl quasi auf Platz 4 stehe der Anzahl der halbwegs gegenwärtigen Beiträge bzw. Antworten nach (der automatische Counter zählt ja nur einfach alle seit Account-Beginn).
Ist das so gewünscht oder seht ihr vielleicht auch, dass das so für das Forum nicht ideal ist? Ich denke dabei z.B. auch an Stefanie.
Andere Foren haben das Problem auch: Ein paar wenige reden viel, viele andere ziehen sich mehr oder weniger zurück. Sollte es einfach eine langfristige Foren-Entwicklung sein, die seine Schwächen aufzeigt?
Tja, vielleicht sehe nur ich es ja so pessimistisch, Viel-Schreiber mögen die Foren ja gerade so in ihrem Sinne geprägt haben bzw. prägen wollen.
Falls ihr es aber auch als Problem anseht, fragt ihr euch auch, warum das so ist?
Zwei Aspekte aus meiner Sicht:
Einerseits wird z.T. umfangreich zitiert; Dinge, die Nicht-Viel-Leser (ja, sie sind nicht unbedingt identisch mit Nicht-Viel-Schreibern, aber vermutlich doch nicht selten identisch) meist einfach nicht mitlesen. Andererseits kommt man auch dadurch als Nicht-Viel-Leser hinter Themen nicht hinterher, weiß gar nicht (mehr) recht, worum es geht (kaum jemand wird eine KI nehmen und sich die Texte vorher zusammenfassen lassen).
Wurde ich doch meinen, dass Störungen von Merkfähigkeit und Konzentration, Schwierigkeiten beim Lesen eines Textes, Abgeschlagenheit, Mattigkeit und Motivationslosigkeit und die Teilnahme an Diskussion, in einem Forum, wie diesem hier, sich gegenseitig ausschließen. Zumal sich hier, so zumindest in meiner Wahrnehmung, vor allem Jahrgänge zu Wort melden, bei denen in ihrer Kindheit und Jugend die digitale Demenz noch kein Thema war. Sie sich also von daher, wenn man so will, quasi von Hause aus auf der Höhe des Mount Everest befinden.psychologie-aktuell.com hat geschrieben :
Manfred Spitzer: Digitale Demenz auf dem Vormarsch
"Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Studien, die belegen, dass digitale Medien unser Gedächtnis beeinträchtigen können", sagt Prof. Dr. Manfred Spitzer. Der Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie an der Universität Ulm spricht dabei auch von "digitaler Demenz". Den Begriff verwenden koreanische Ärzte seit 2007, um ein Syndrom zu beschreiben, das sie bei Menschen ab einem Alter von etwa 20 Jahren beobachtet haben, die sehr viel Zeit mit Computer und Internet verbringen: Störungen von Merkfähigkeit und Konzentration, Schwierigkeiten beim Lesen eines Textes, Abgeschlagenheit, Mattigkeit und Motivationslosigkeit.
Geistiger Abstieg - eine Altersfrage?
In welchem Alter die Symptome einer Demenz aufträten, hänge nicht zuletzt davon ab, wie gut ausgebildet das Gehirn eines Menschen sei. Der Ulmer Psychologe macht dies mit einem Vergleich deutlich: "Wer vom Mount Everest absteigt, befindet sich trotz Abstieg lange Zeit in großer Höhe. Wer von einer Sanddüne auf Meereshöhe absteigt, ist sehr rasch unten."
Wie dem auch sei, was diesbezüglich mich selbst betrifft, so empfinde die Möglichkeiten, die mir ein Computer und das Internet bietet, um zu jenen Ergebnissen zu kommen, die ich hier im Forum meinen Freunden schicke, als eine Bereicherung, um nicht sogar zu sagen als eine Notwendigkeit. Möglicherweise bleiben ja auch deswegen Verbesserungen allzu oft aus. Es sei denn, dass sich, weil als solches auf einer Sanddüne auf Meereshöhe befindlich, aus der Perspektive vom Mount Everest eine Verbesserung erübrigt. Um sich einmal dazu der Metapher von Manfred Spitzer zu bedienen. Wenngleich mir diese Perspekive mitunter vielmehr, als die von einem Elfenbeinturm erscheint. Für jemanden, der sich vor allem darunter aufhält und von daher gezwungen ist, stets von dort aus, auf das Geschehen, oben auf dem Turm, hinauf zu schauen, möglicherweise zu anstrengend, als das er sich hier als aktiver Diskutierer betätigt.bobblume.de hat geschrieben :
KOMMENTAR: Manfred Spitzer und die “Digitale Demenz”
Manfred Spitzer geht davon aus, dass Computer nicht beim Lernen eingebunden werden sollten: “Computer sind zunächst mal dem Lernen hinderlich, weil sie uns geistige Arbeit abnehmen.” Diese Aussage ist so pauschal nicht richtig. Natürlich kann die Nutzung von Computern dem Lernen schaden, wenn man beispielsweise ChatGPT als Möglichkeit nutzt, keine Hausaufgaben mehr erledigen zu müssen. Genauso können jedoch Computer das Lernen auch unterstützen. Wenn ich einen Aufsatz am Computer schreibe, halte ich mich nicht unnötig lange mit dem Schreiben auf (Tippen am Computer geht häufig wesentlich schneller als von Hand) und habe mehr Zeit, mich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Außerdem kann ich das Ergebnis Freunden schicken, die mir Verbesserungsvorschläge geben können.