Off Topic, Smalltalk und sonstiges...

Philosophie Chat: Hier wird geplaudert über Gott und die Welt.
Philoxander
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Mo 9. Feb 2026, 16:34

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:28
Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:20
... weil der Energiegehalt des Weltalls gleich Null ist.
Erstens ist das schlicht falsch. Und zweitens: wie genau passt das mit deiner Behauptung überein, wir hätten nur Modelle der Wirklichkeit? Spoiler: es passt gar nicht.
2 Liter Wasser mit 10 und 20 Grad vereinigen sich zu Wasser mit 15 Grad. Einen einfacheren Beweis gibt es nicht.




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Flame
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Mo 9. Feb 2026, 20:42

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Timberlake
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Mo 9. Feb 2026, 20:44

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 15:14
Du hast dich wiederholt auf Parmenides bezogen. Aber eure Sichtweisen schließen sich aus.

Der Meinung kann man ja durchaus sein. Nur in dem ich mich diese Meinung auch zu eigen machen kann, bräuchte ich allerdings auch eine Begründung dafür, dass sich unsere Sichtweisen ausschließen.

Timberlake hat geschrieben :
So 8. Feb 2026, 22:06
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mi 4. Feb 2026, 07:41
Ich schätze, dass Mutschler mit dem „Denken an der Grenze“ auf die Kantischen Antinomien angespielt hat. Zum Beispiel: „Die Welt hat einen Anfang/Grenzen (These) vs. die Welt ist unendlich (Antithese).“
Um konkret zu werden, zum Beispiel mit der Vorstellung, dass die Welt einen Anfang/Grenzen hat (These) einerseits und dass die Welt unendlich ist (Antithese) andererseits. Wenn denn die mentale Grenzüberschreitung eines Menschen, im Sinne der Überschreitung seiner eigenen Existenz, an seiner mangelnden Vorstellungskraft scheitern kann, dann doch wohl mit Sicherheit an diesem einerseits und andererseits .. Oder?

....

"Dies ist nötig zu sagen und zu denken, daß [nur] das Seiende existiert. Denn seine Existenz ist möglich, die des Nichtseienden dagegen nicht; das heiß' ich Dich wohl zu beherzigen. Es ist dies nämlich der erste Weg der Forschung, vor dem ich Dich warne. Sodann aber auch vor jenem, auf dem da einherschwanken nichts wissende Sterbliche, Doppelköpfe. Denn Ratlosigkeit lenkt den schwanken Sinn in ihrer Brust. So treiben sie hin stumm zugleich und blind die Ratlosen, urteilslose Haufen, denen Sein und Nichtsein für dasselbe gilt und nicht für dasselbe, für die es bei allem einen Gegenweg gibt"
Parmenides ..Aus: Über die Natur


Schwanken wir Menschen, im Hinblick darauf, nicht tatsächlich zu diesen nichts wissenden Sterbliche, Doppelköpfe einher? So wie davon der schwanken Sinn in unserer Brust, von Ratlosigkeit gelenkt wird und wir zu einem urteilslosem Haufen werden, denen Sein und Nichtsein von die Welt hat einen Anfang/Grenzen (These) und die Welt ist unendlich ist (Antithese) für dasselbe gilt und nicht für dasselbe.
Übrigens!

Um eben solche, sich ausschließende Sichtweisen zu vermeiden, bin ich (wie ich meine, hier ersichtlich) darum bemüht, mich der Worte desjenigen zu bedienen. In diesem Fall allerdings tatsächlich im Widerspruch zu der Sichtweise von Parmenides. So wie eben das Sein von " die Welt hat einen Anfang/Grenzen (These)" und das Sein die Welt ist unendlich ist (Antithese) dem entgegensteht, was seiner Meinung nach nötig ist zu sagen und zu denken, daß [nur] das Seiende existiert. Denn kann doch nur eines von beidem tatsächlich sein, so das eines Nichtseiend sein muss.

Flame hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 20:42
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Übersicht mit KI
Der Ouroboros (griech. für „Schwanzverzehrer“) ist ein uraltes Symbol einer Schlange oder eines Drachens, der sich in den eigenen Schwanz beißt..

Das Sein die Welt hat einen Anfang/Grenzen (These)" und das Sein die Welt ist unendlich ist (Antithese) versinnbildlicht, wie ich finde, mit einer Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt. Um an dieser Stelle sogleich, nach langer Abwesenheit, auf einen Beitrag von @Flame zu reagieren.




Timberlake
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Mo 9. Feb 2026, 21:18

Flame hat geschrieben :
Mi 24. Dez 2025, 05:30
Irgendwie rede ich die ganze Zeit mit mir selbst und über mich selbst, oder? ;)
Was ist eigentlich mit Euch?
Dass du zumindest dort die ganze Zeit mit dir selbst und über dich selbst geredet hast, lag übrigens schlicht und ergreifend daran, dass davon nahezu nichts zu dem gepasst hat, was dort zur Diskussion stand, und zwar "Das Anthropozän" Da hätte ich mich übrigens gewünscht, dass man diese Beiträge in den Thread Off Topic .. und somit hierhin verschiebt. Somit ich dich doch bitten würde, zukünftig in deinen Beiträgen das Thema zu berücksichtigen. Wenn nicht, so sei es dir unbenommen, dazu selbst einen Thread zu eröffnen oder noch besser, nach einem Thread zu suchen, dass deinem Anliegen entspricht.

Eben das hatte ich übrigens selbst mit dem Thread "Das Anthropozän" seiner Zeit gemacht ...
Timberlake hat geschrieben :
Mo 28. Nov 2022, 17:34
Wie hier Fußabdruck angekündigt , hier nun der Sammelthread, zum Thema Anthropozän.

.....
.. und was durfte ich dazu von dir u.a. zur Kenntnis nehmen? Das hier ..
Timberlake hat geschrieben :
Mi 24. Dez 2025, 03:05
Flame hat geschrieben :
Mi 24. Dez 2025, 01:39
Mal was anderes.
Glaubt ihr an UFOs?
E.T. nach Hause telefonieren!!! ;)
Wolke am Himmel?
Ich denke mal, dass du mit "Mal was anderes" in "Off Topic, Smalltalk und sonstiges..." besser aufgehoben bist.
Wie wäre es denn, wo wir schon mal "dabei" sind, mit einem neuen Thread "On Topic" unter der Überschrift " Mal was anderes .. von Flame"? ;)




Burkart
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Di 10. Feb 2026, 00:34

Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:34
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:28
Philoxander hat geschrieben :
Mo 9. Feb 2026, 16:20
... weil der Energiegehalt des Weltalls gleich Null ist.
Erstens ist das schlicht falsch. Und zweitens: wie genau passt das mit deiner Behauptung überein, wir hätten nur Modelle der Wirklichkeit? Spoiler: es passt gar nicht.
2 Liter Wasser mit 10 und 20 Grad vereinigen sich zu Wasser mit 15 Grad. Einen einfacheren Beweis gibt es nicht.
Tja, wenn das nur so einfach wäre ;)
"Bei gleichen Volumen (2 Liter bei 10 °C und 2 Liter bei 20 °C) ergibt sich nicht exakt 15 °C, sondern leicht darüber (~15,28 °C), da die Dichte von Wasser temperaturabhängig ist – kälteres Wasser ist dichter." (Perplexity)

Weiter:
"Der gesamte Energiegehalt des Universums lässt sich nicht exakt beziffern, da das Universum möglicherweise unendlich ist und seine Gesamtenergie (inklusive Dunkler Energie) konzeptionell problematisch ist.

Beobachtbares Universum
Für das beobachtbare Universum ... ergibt sich eine Gesamtenergie von ungefähr 4*10^71 J."



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

Timberlake
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Di 24. Feb 2026, 13:21

Burkart hat geschrieben :
Sa 21. Feb 2026, 16:16
Machen wir einen Aufschlag mit Perplexity:
"Naturgesetze beschreiben universelle, zeit- und ortsunabhängige Regelmäßigkeiten in der Natur, oft als mathematische Formeln, die physikalische Zusammenhänge zwischen Größen fassen. Sie gelten für Bereiche wie Mechanik, Elektrodynamik oder Quantenphysik und basieren auf Beobachtungen, Experimenten und Theorien.
[Definition:]
Ein Naturgesetz ist ein quantitativer, bestätigbarer Zusammenhang (z. B. „Wenn A, dann B“), der nicht vom Menschen beeinflussbar ist – im Gegensatz zu gesellschaftlichen Gesetzen. Beispiele: Newtons Gravitationsgesetz oder Ohmsches Gesetz."
Willst du uns damit sagen, im Gegensatz zu gesellschaftlichen Gesetzen, die vom Menschen beeinflusst werden können?
studyflix.de hat geschrieben :
Ökonomie Definition

Der Begriff Ökonomie beschreibt die Wirtschaft eines Landes. Sie besteht aus verschiedenen Teilnehmern:

Unternehmen
Haushalte
Staat
Einzelpersonen, die Angebot und Nachfrage schaffen
Produktionsmittel (Maschinen).

Die fünf verschiedenen Teilnehmer der Wirtschaft interagieren miteinander und erzeugen dadurch ein Angebot und eine Nachfrage nach Gütern.
Sicherlich kann vom Menschen z.B. das Angebot und die Nachfrage nach Gütern beeinflusst werden, nur besteht nicht auch da zugleich ein quantitativer, bestätigbarer Zusammenhang (z. B. „Wenn A, dann B“), der nicht vom Menschen beeinflussbar ist?

  • Übesicht mit KI
    Das Gesetz von Angebot und Nachfrage
    bestimmt in der Marktwirtschaft den Preis und die Menge von Waren. Steigt die Nachfrage bei knappem Angebot, erhöht sich der Preis; sinkt die Nachfrage oder steigt das Angebot, fällt der Preis. Dieser Mechanismus führt zum Marktgleichgewicht, bei dem sich angebotene und nachgefragte Menge treffen.


.. und zwar dadurch, dass wenn die Nachfrage bei knappem Angebot steigt, sich der Preis, gleichsam einem Naturgesetz, erhöht?

Beispiel

Bezahlbare Mieten gibt es - aber nur mit großen Abstrichen
Die Mietpreise sind für viele Menschen schon jetzt an der Schmerzgrenze. Hohe Baukosten und eine große Nachfrage wirken weiter preistreibend.






Timberlake
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Di 24. Feb 2026, 13:33

Burkart hat geschrieben :
Sa 21. Feb 2026, 16:16
Machen wir einen Aufschlag mit Perplexity:
"Naturgesetze beschreiben universelle, zeit- und ortsunabhängige Regelmäßigkeiten in der Natur, oft als mathematische Formeln, die physikalische Zusammenhänge zwischen Größen fassen. Sie gelten für Bereiche wie Mechanik, Elektrodynamik oder Quantenphysik und basieren auf Beobachtungen, Experimenten und Theorien.
.. somit ich einmal .. " kompakt und prägnant (klar)" .. ergänze. Weil das Angebot und die Nachfrage nach Gütern universelle, zeit- und ortsunabhängige Regelmäßigkeiten in der Gesellschaft beschreiben, oft auch als mathematische Formeln, die preisliche Zusammenhänge zwischen diesen Größen fassen, so gelten Naturgesetze auch für die Gesellschaft. Von daher basiert übrigens auch das.. zeit- und ortsunabhängige! .. Wechselspiel von Angebot und die Nachfrage nach Gütern, gleichsam dem .. zeit- und ortsunabhängigen! .. Wechselspiel der Kräfte, die das System Erde und Mond im Gleichgewicht hält, auf Beobachtungen, Experimenten und Theorien.




Timberlake
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Di 24. Feb 2026, 15:52

R2D2 hat geschrieben :
Sa 21. Feb 2026, 16:47
Die unsichtbaren Regeln des Kosmos: Was sind eigentlich Naturgesetze?

1. Einleitung: Der Unterschied zwischen Zufall und Gesetz

Warum ist das Universum kein chaotischer Ort, an dem jeden Moment alles Mögliche passieren könnte? Die Antwort scheint simpel: Es gibt Naturgesetze. Doch hinter dieser Alltagsweisheit verbirgt sich eine der tiefsten philosophischen Fragen: Was unterscheidet eine bloße Regelmäßigkeit von einem echten Gesetz?

Betrachten wir ein Beispiel: Angenommen, Sie beobachten, dass alle Äpfel in einem bestimmten Korb rot sind. Das ist eine faktische Wahrheit, aber wir würden niemals sagen, es sei ein Naturgesetz. Es ist eine akzidentelle Wahrheit – ein Zufall der Umstände. Vergleichen wir dies mit der Fallbeschleunigung auf der Erdoberfläche. Hier spüren wir eine Form von Notwendigkeit; die Dinge müssen sich so verhalten.

Dieses Problem wird als „Lawmaker-Problem“ bezeichnet: Es geht dabei um die Suche nach dem ontologischen Grund der Notwendigkeit (The Source of Necessity).
.
Wo wir schon mal dabei sind, also ...
Timberlake hat geschrieben :
Di 24. Feb 2026, 13:33
Von daher basiert übrigens auch das.. zeit- und ortsunabhängige! .. Wechselspiel von Angebot und die Nachfrage nach Gütern, gleichsam dem .. zeit- und ortsunabhängigen! .. Wechselspiel der Kräfte, die das System Erde und Mond im Gleichgewicht hält, auf Beobachtungen, Experimenten und Theorien.
. dem zeit- und ortsunabhängige! Wechselspiel von Angebot und die Nachfrage nach Gütern und dessen Gleichgewicht einerseits und das .. zeit- und ortsunabhängigen! .. Wechselspiel der Kräfte, die das System Erde und Mond im Gleichgewicht halten andererseits, so würde ich bei beidem, weil die Dinge sich so verhalten müssen, eine Form von Notwendigkeit verspüren.



Markt - Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht


Eine Form von Notwendigkeit im Hinblick eines Gleichgewichts im Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage einerseits und eines Gleichgewichts im Schnittpunkt von Anziehungskraft und Fliehkraft andererseits.
spektrum.de hat geschrieben : Dreikörperproblem

Dreikörperproblem, das nicht allgemein lösbare mechanische Problem der Wechselwirkung dreier physikalischer Systeme; speziell in der Himmelsmechanik das Problem der Bewegung dreier Himmelskörper unter dem Einfluß ihrer gegenseitigen Massenanziehung auf der Basis des Newtonschen Gravitationsgesetzes.
In diesem Zusammenhang vielleicht erwähnenswert das Dreikörperproblem, das solches "notwendig" zu nicht allgemein lösbaren Problemen führt und somit solche Gleichgewichte mehr oder weniger zeitnah "notwendig" zusammenbrechen lässt. Das gilt um so mehr, wie dass zusätzliche Körper hinzukommen und je mehr diese Körper wechselwirken. Weil eben das , meiner Meinung nach, sehr viel mehr auf die Gleichgewichte von Angebot und Nachfrage bei Gütern , als denn auf das Gleichgewicht von Anziehungskraft und Fliehkraft bei Erde und Mond zutrifft, so mag das einer der Gründe sein, warum uns das System von Angebot und Nachfrage im Vergleich dazu im steten Ungleichgewicht erscheint.




Timberlake
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Do 26. Feb 2026, 20:26

Weil andernorts gerade zur Diskussion stehend ...
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 26. Feb 2026, 17:32
Timberlake hat geschrieben :
Do 26. Feb 2026, 16:56
Bevor das hier untergeht . .
Timberlake hat geschrieben :
Mi 25. Feb 2026, 01:13


Ich ergänze, Formen an sich sind bereits etwas Abstraktes. Jenseits dessen, was Formen für sich sind, beispielsweise wenn wir dem Kind erklären wollen, warum sein Versuch scheitern wird, eine Kugel, der Form nach für sich, durch eine quadratische Öffnung, der Form nach für sich, fallen zu lassen. Das funktioniert nur mit einer dementsprechenden runden Öffnung. (Es sei denn, dass auch die quadratische Öffnung dafür groß genug ist.) Insofern ich einmal davon ausgehen würde, dass ein Kind bereits ein bestimmtes Maß an Formen an sich , als etwas Abstraktes, verinnerlicht haben muss, um überhaupt Formen für sich wahrnehmen zu können. Wie ich übrigens von daher auch meinen würde, dass wir Formen an sich, weil nur verinnerlicht als Abstraktes vorliegend, nicht sehen können. Sehen können wir, weil als abstrakte Gegenstände verinnerlicht, als auch als nicht abstrakte Gegenstände veräußerlicht, nur Formen für sich.
Demgemäß gib es solche abstrakten Gegenstände, meiner Meinung nach, tatsächlich nur verinnerlicht in unserem Gehirn. Für Abstraktes, wie Formen an sich, noch nicht einmal das. So wie dafür kein zu verinnerlichender, nicht abstrakter Gegenstand, zum Abstraktiosnabgleich, mit dem Gehirn, außerhalb davon zur Verfügung steht.
Ich habe keine Vorstellung davon, was du mit "Formen an sich" bzw. "Formen für sich" meinen könntest.




Burkart
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Fr 27. Feb 2026, 00:39

Timberlake hat geschrieben :
Di 24. Feb 2026, 13:33
Burkart hat geschrieben :
Sa 21. Feb 2026, 16:16
Machen wir einen Aufschlag mit Perplexity:
"Naturgesetze beschreiben universelle, zeit- und ortsunabhängige Regelmäßigkeiten in der Natur, oft als mathematische Formeln, die physikalische Zusammenhänge zwischen Größen fassen. Sie gelten für Bereiche wie Mechanik, Elektrodynamik oder Quantenphysik und basieren auf Beobachtungen, Experimenten und Theorien.
.. somit ich einmal .. " kompakt und prägnant (klar)" .. ergänze. Weil das Angebot und die Nachfrage nach Gütern universelle, zeit- und ortsunabhängige Regelmäßigkeiten in der Gesellschaft beschreiben, oft auch als mathematische Formeln, die preisliche Zusammenhänge zwischen diesen Größen fassen, so gelten Naturgesetze auch für die Gesellschaft. Von daher basiert übrigens auch das.. zeit- und ortsunabhängige! .. Wechselspiel von Angebot und die Nachfrage nach Gütern, gleichsam dem .. zeit- und ortsunabhängigen! .. Wechselspiel der Kräfte, die das System Erde und Mond im Gleichgewicht hält, auf Beobachtungen, Experimenten und Theorien.
Und was willst du damit sagen? Dass es neben Naturgesetzen auch gesellschaftliche gibt?



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

Philoxander
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So 1. Mär 2026, 17:26

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
So 1. Mär 2026, 16:18
Philoxander hat geschrieben :
So 1. Mär 2026, 09:02
Die Philosophie ist der Weg zur Erkenntnis der Wahrheit.
Zu diesem Weg gehört aber unvermeidlich auch gegenseitige Kritik.
Und was nützt diese, wenn die Menschen keine intellektuelle Mission akzeptieren, die über ihre eigene Existenz hinausführt?




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Jörn P Budesheim
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Dann musst du eben versuchen, über deine eigene Existenz hinauszugehen. Anders kommst du nicht weiter.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Philoxander
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Jörn P Budesheim hat geschrieben :
So 1. Mär 2026, 17:32
Dann musst du eben versuchen, über deine eigene Existenz hinauszugehen. Anders kommst du nicht weiter.
Seltsam! Woher willst Du wissen, wie ich weiterkomme, wenn Du meinen Weg nicht kennst?




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Jörn P Budesheim
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So 1. Mär 2026, 17:58

Ich muss deinen Weg nicht kennen, um zu sehen, dass Du dich hier im Forum Argumenten verschließt. Deswegen der Tipp: geh über deine eigene Existenz hinaus und gehe das Risiko ein, dich auf Argumente einzulassen. Wenn man das ernsthaft macht, dann steht am Ende fast immer ein Gewinn.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

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So 1. Mär 2026, 18:08

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
So 1. Mär 2026, 17:58
Ich muss deinen Weg nicht kennen, um zu sehen, dass Du dich hier im Forum Argumenten verschließt. Deswegen der Tipp: geh über deine eigene Existenz hinaus und gehe das Risiko ein, dich auf Argumente einzulassen. Wenn man das ernsthaft macht, dann steht am Ende fast immer ein Gewinn.
Mit Deinen Illusionen beschäftige ich mich nicht. Du lehnst Dich sehr weit zum Fenster hinaus.




Philoxander
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Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 2. Mär 2026, 09:10
Philoxander hat geschrieben :
So 1. Mär 2026, 20:56
Philosophie ist mehr als Anbetung der Wissenschaft.
Das ist wohl wahr. Allerdings ist es noch keine Anbetung der Wissenschaft, wenn man nach der Seriosität der Quellen fragt.
Ob nun Wissenschaft oder Seriosität ihrer Quellen ist belanglos im Bezug auf eine plausible Erklärung für das Sein, weil sekundär.

Die Philosophie ist der Weg zur Erkenntnis der Wahrheit. Die inhärente Logik der Wahrheit zeigt diesen Weg.
Damit rückt die Philosophie an die Stelle einer Grundwissenschaft, die nicht bloß Meinungen austauscht, sondern die notwendigen Strukturen der Wirklichkeit freilegt.

Wenn die Wahrheit eine inhärente Logik besitzt, dann ist sie kein Ziel, das man erfinden muss, sondern eine Gegebenheit, die man entdeckt, indem man konsequent denkt.
Die Freilegung der notwendigen Strukturen der Wirklichkeit erfordert intellektuelle Missionen auf der Grundlage des konsequenten Denkens.
Und diese Missionen erfordern die Überschreitung der eigenen Existenz. Alle gelebte Dummheit ist die Verweigerung dieser Überschreitung.




Philoxander
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Mo 2. Mär 2026, 20:01

Albert Einstein

Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.




Timberlake
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Fr 6. Mär 2026, 07:31

P.S.
Consul hat geschrieben :
Mi 4. Mär 2026, 19:56
Consul hat geschrieben :
Di 3. Mär 2026, 19:50
Chudnoff ist ein Antireduktionist oder "Sui-generist" in Bezug auf Intuitionen.
Für Reduktionisten—auch bekannt als "Doxastizisten" ("doxasticists")—sind Intuitionen eine Art von Glauben (Urteil, Meinung, Überzeugung) bzw. Glaubensneigung (disposition/inclination to believe). Zum Beispiel:
"Ich verstehe Intuitionen als Glaubungen [beliefs], die: (1) nicht offensichtlich auf Erfahrungen beruhen, (2) nicht aus anderen Glaubungen abgeleitet sind und (3) hartnäckig/widerstandsfähig [resilient] sind. Der dritte Punkt soll Gedanken ausschließen, die der Glaubende zwar hat, aber als albern erkennt, wie beispielsweise, dass etwas Schlimmes passieren wird, weil es Freitag, der 13. ist. Widerstandsfähigkeit garantiert jedoch nicht, dass Intuitionen unumstößlich sind.
Ich gebe gerne zu, dass Intuitionen kein Wissen sind."

"Resilienz. Ein Glaube ist resilient, wenn er nicht leicht zu erschüttern ist."
[übersetzt von DeepL]

(Forrest, Peter. The Necessary Structure of the All-Pervading Aether. Frankfurt: Ontos, 2012. pp. 21+207)
Fußnoten:
* Mit "Erfahrung" ("experience") meint Forrest wohl die äußere und innere Sinneswahrnehmung sowie die nichtsinnliche innere Wahrnehmung (Introspektion).
* Ein völlig alberner Wahnglaube eines Verrückten kann höchst "resilient" sein.
Ich finde es an dieser Stelle allerdings bemerkenswert, dass dir offenbar solche Beiträge diesbezüglich weit weniger problematisch erscheinen. Zumindest wüsste ich jetzt nicht, wo du auch nur bei einem einzigen solcher Beiträge von Consul , dich in gleicherweise dazu geäußert hättest. Also das er doch bitte alle Zitate weglassen möge – das verwirrt nur – und er anstatt dessen dir in klar verständlichen Worten mitteilt, was er dir damit sagen will. Weil mir die dazu erforderliche Vor- und Ausbildung fehlt, wäre ich übrigens zu solchen Beiträgen gar nicht fähig.




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Jörn P Budesheim
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Fr 6. Mär 2026, 07:43

Das ist ganz einfach: Die Beiträge von Consul sind durchweg in einem verständlichen Deutsch geschrieben, da stören auch die Zitate nicht, im Gegenteil, sie passen in der Regel.



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Fr 6. Mär 2026, 16:01

Timberlake hat geschrieben :
Fr 6. Mär 2026, 15:40
Hallo DrBro87
Genauso wollte ich mich verstanden wissen. Denn wenn man die strukturelle Überschreitung des Geistes (eine Struktur, die von nicht materieller Natur ist), über die des "Leibes" (eine Struktur die vom materieller Natur ist) in einem Gespräch "gedanklich nachvollziehen" könnte, wäre meiner Meinung nach das Leib-Seele-Problem de facto gelöst. Wovon zumindest ich bis dato nicht ausgehe.
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 6. Mär 2026, 07:41
Immerhin verstehe ich jetzt den Satz. Aber dein Argument verstehe ich nach wie vor nicht. Warum sollte daraus, dass wir (wie du glaubst) "Normen in einem Gespräch klären können", folgen, dass sie keine neue, emergente Realität besitzen? Eine soziale Norm existiert auf einer Ebene, die über das einzelne Individuum hinausgeht und auf es zurückwirken kann – egal, ob du sie nachvollziehen kannst oder nicht.
Für den Fall, dass eine solche strukturelle Überschreitung auch bei sozialen Normen (eine Struktur, die von einer anderen Natur ist, als die einzelner Individuen) und einzelnen Individuen (eine Struktur, die von einer anderen Natur ist, wie die sozialer Normen) vorliegt, bin ich allerdings durchaus bereit anzuerkennen (weil dadurch tatsächlich soziale Normen, im Vergleich zu einzelnen Individuen, eine neue, emergente Realität besitzen), wir auch diese strukturelle Überschreitung nicht in einem Gespräch "gedanklich nachvollziehen" können. Womit sich allerdings die Frage stellt, ob wir dann nicht auch, wie beim Leib-Seele-Problem vor einem unlösbaren Problem stehen. Sozusagen einem "soziale Normen-einzelne Individuen-Problem" und wenn ich so darüber nach denke, so scheint mir das tatsächlich so Abwegig gar nicht zu sein. So wie soziale Normen, einerseits und einzelne Individuen, andererseits, mitunter in einem unlösbaren Konflikt geraten. Womöglich geraten sie ja sogar, so wie der Geist und der Leib, grundsätzlich miteinander in einem unlösbaren Konflikt. Insofern, für den Fall, dass das tatsächlich zutrifft, ich für den Einwand von Jörn, der mich erst auf diesen Gedanken gebracht hat, überaus dankbar bin.
Ich kann dazu leider nichts sagen, der Text ist für mich komplett unverständlich.



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