(Kultur in) Sachsen-Anhalt in Gefahr

Ursprünglich in der praktischen Philosophie beheimatet sind Theorien der Gesellschaft heute weitgehend von der Soziologie aufgegriffen worden.
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Fr 17. Apr 2026, 13:09

Kulturinstitutionen warnen vor nationalistisch ausgerichteter Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt

1. „Die AfD Sachsen-Anhalt kündigt für den Fall einer Regierungsübernahme eine ‚neue patriotische Kulturpolitik‘ an. Die Kulturstiftungen und weitere Kulturinstitutionen des Landes sehen darin den Versuch, historisches Erinnern, Kunst und kulturelle Vielfalt an nationalistischen Leitbildern und Identitätsvorgaben auszurichten. Sie warnen vor einer Entwicklung, die die Freiheit der Kunst, die Offenheit kultureller Institutionen und die demokratisch verankerte Erinnerungskultur grundlegend in Frage stellt.“

2. „Insgesamt folgt diese Programmatik einem klar erkennbaren Muster: Erinnerung wird selektiv umgedeutet, Kunst normiert, Institutionen ab- und umgebaut und Förderung politisch instrumentalisiert.“

3. „Kulturpolitik darf nicht zur nationalistischen Instrumentalisierung von Geschichte und Kultur missbraucht werden. Die Freiheit der Kunst, die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen und eine an demokratischen Werten orientierte Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar.“

Quelle: https://www.kulturstiftung-st.de/filead ... tionen.pdf



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.

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Consul
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Fr 17. Apr 2026, 21:53

"Deutsch denken!
Die Landesregierung betreibt unter dem Titel „moderndenken" eine Imagekampagne, die versucht, aus dem Bauhaus die Identität des Landes Sachsen-Anhalt abzuleiten. Dabei war gerade die Bauhaus-Architekturschule immer bestrebt, jedes Anzeichen von nationaler Verwurzelung zu vermeiden. Die moderndenken-Kampagne treibt so die Politik der Identitätslosigkeit auf die Spitze. Die AfD Sachsen-Anhalt setzt dem eine deutschdenken-Kampagne entgegen, die darauf hinweist, dass Sachsen-Anhalt Wesentliches zur Entwicklung der deutschen Nation beigetragen hat. Von Heinrich I. und Otto I. über Luther bis hin zu Bismarck und Nietzsche: Aus Sachsen-Anhalt kommen Figuren, die Deutschland entscheidend geprägt haben. Das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts war im Mittelalter das Zentrum des deutschen Reiches. Mit den Merseburger Zaubersprüchen kommt das älteste Dokument deutscher Sprache aus Sachsen-Anhalt. Noch viel mehr ließe sich erwähnen. Dass eine Landesregierung angesichts dieser Überfülle an großer deutscher Geschichte zu keinem anderen Stoff als einer umstrittenen Architekturschule greift, ist selbst schon ein deutliches Zeichen der Identitätsstörung, die wir kritisieren und die wir heilen werden. Unsere Kampagne #deutschdenken wird die schönsten Beispiele deutscher Geschichte, die Sachsen-Anhalt zu bieten hat, verknüpfen und selbstbewusst herausstellen. Durch Einbeziehung der Schulen, durch neue patriotische Tourismuskonzepte, die Vergabe von Preisen und die Durchführung von Gedenkveranstaltungen soll ein neues nationales Selbstbewusstsein angestoßen werden."

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
Ausgerechnet der arme Nietzsche, der sich nicht mehr gegen diese Vereinnahmung wehren kann!
Mich würde interessieren, wie viele Mitglieder des AfD-Vorstandes in Sachsen-Anhalt einige seiner Werke gelesen haben. Seine Haltung zum deutschen Nationalismus ist ihnen offenbar entgangen.
Friedrich Nietzsche hatte eine tief sitzende Abneigung gegen den deutschen Nationalismus seiner Zeit. Während er die Gründung eines einheitlichen Nationalstaats 1871 zunächst als Ende der Kleinstaaterei begrüßte, entwickelte er sich schnell zu einem der schärfsten Kritiker des Deutschen Kaiserreichs und des "Deutschtums". [1, 2, 3, 4]
## Zentrale Kritikpunkte
Nietzsches Ablehnung basierte auf mehreren philosophischen und kulturellen Überzeugungen: [5]

* "Hornvieh-Nationalismus": Er verspottete den zeitgenössischen Nationalismus als Ausdruck von Herdenmentalität und populistischer Dummheit. Für ihn war Nationalismus eine "Krankheit", die den Geist verflacht.
* Kultureller Verfall: Nietzsche glaubte, dass der politische Aufstieg Deutschlands (unter Bismarck) mit einem geistigen Niedergang einherging. Er prägte den Satz: "Deutschland, Deutschland über alles – ich fürchte, das war das Ende der deutschen Philosophie".
* Antisemitismus: Er verabscheute den mit dem Nationalismus verknüpften Antisemitismus zutiefst und bezeichnete ihn als "perfidien Rassenbetrug". Er brach sogar den Kontakt zu Menschen ab, die antisemitische Ansichten vertraten, darunter zeitweise sein ehemaliger Freund Richard Wagner.
* Die Vision des "Guten Europäers": Statt nationaler Abgrenzung forderte Nietzsche eine Überwindung der Kleinstaaterei zugunsten einer europäischen Identität. Er sah sich selbst als "guten Europäer" und träumte von einem vereinten, solidarischen Europa. [2, 4, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14]

## Die spätere Vereinnahmung
Obwohl Nietzsche den Nationalismus und Antisemitismus ablehnte, wurde sein Werk postum – teils durch Fälschungen seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche – von den Nationalsozialisten instrumentalisiert. Begriffe wie der "Übermensch" wurden dabei radikal umgedeutet, um eine rassistische Herrenmenschen-Ideologie zu stützen, die Nietzsches eigentlichem Denken widersprach. [15, 16, 17]
Interessiert dich, wie konkret seine Texte durch das [Nietzsche-Archiv](https://de.wikipedia.org/wiki/Nietzsche-Rezeption) für die NS-Propaganda verändert wurden?

[1] [https://www.reddit.com](https://www.reddit.com/r/Nietzsche/comm ... ism/?tl=de)
[2] [https://www.reddit.com](https://translate.google.com/translate? ... C3%B6nnten.)
[3] [https://www.deutschlandfunkkultur.de](https://www.deutschlandfunkkultur.de/eu ... s-100.html)
[4] [https://s-space.snu.ac.kr](https://s-space.snu.ac.kr/bitstream/103 ... %B4%80.pdf)
[5] [https://www.researchgate.net](https://www.researchgate.net/publicatio ... _Nietzsche)
[6] [https://www.deutschlandfunkkultur.de](https://www.deutschlandfunkkultur.de/eu ... s-100.html)
[7] [https://www.bseliger.de](https://www.bseliger.de/blog/nietzsche- ... %20Kontakt.)
[8] [https://www.deutschlandfunkkultur.de](https://www.deutschlandfunkkultur.de/eu ... %20Englert.)
[9] [https://journals.openedition.org](https://journals.openedition.org/ceg/43 ... 0Krankheit.)
[10] [https://la.utexas.edu](https://la.utexas.edu/users/hcleaver/33 ... ktable.pdf)
[11] [https://en.wikipedia.org](https://translate.google.com/translate? ... C3%BCblich)
[12] [https://en.wikipedia.org](https://translate.google.com/translate? ... C3%BCblich)
[13] [https://www.reddit.com](https://www.reddit.com/r/Nietzsche/comm ... ans/?tl=de)
[14] [https://www.reddit.com](https://translate.google.com/translate? ... C3%B6nnten.)
[15] [https://www.klassik-stiftung.de](https://www.klassik-stiftung.de/ihr-bes ... zialismus/)
[16] [https://www.klassik-stiftung.de](https://www.klassik-stiftung.de/ihr-bes ... zialismus/)
[17] [https://www.klassik-stiftung.de](https://www.klassik-stiftung.de/ihr-bes ... zialismus/)

Quelle: Google KI
Für die Nazis war die modernistische Bauhaus-Ästhetik "seelenlos", "undeutsch", "kulturbolschewistisch", und die AfDler sehen es heute genauso. Ihr reaktionäres ästhetisches Ideal ist pastoral-romantisch:
"Der Waldmythos und die Waldromantik sind ein integraler Bestandteil unserer Kultur und Geschichte. Der deutsche Mensch ist dem Sehnsuchtsort Wald seit jeher verbunden."

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
Es gibt halt nichts Schöneres als einen röhrenden Hirschen auf einer Waldlichtung. ;)

Bild
(Gemälde von Ludwig Sckell, 1905)
"Eine Tradition der Traditionsvernichtung hat, von der 68er-Bewegung in Westdeutschland ausgehend, unser kulturelles Erbe entkernt und damit Möglichkeiten einer stabilen nationalen Identitätsbildung verbaut. Seiner Selbstbehauptungskräfte beraubt, ist Deutschland dem Einfluss der Regenbogenideologie hilflos ausgeliefert.
Die AfD-Sachsen-Anhalt wird diese Identitätsstörung durch eine neue, patriotische Kulturpolitik heilen. Die Kulturpolitik muss den Deutschen ihr Selbstbewusstsein zurückgeben. Wir werden durch gezielte Maßnahmen und Bezugnahmen auf die guten Seiten der deutschen Geschichte eine unverkrampfte und auf gesunde Weise selbstbewusste deutsche Identität fördern. Dies ist die entscheidende Voraussetzung für eine patriotische Wende auf allen Gebieten[.]"

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
"Patriotismus fördern – Kein Staatsgeld für antideutsche Kunstv und Kultur
Die vornehmste Aufgabe aller Kunst besteht darin, kulturelle Identität zu pflegen. Die deutsche Identität ist auch das Resultat deutscher Kunst, vor allem der sich im öffentlichen Raum vollziehenden Bühnenkunst. Leider wird die Kunst unserer Tage dieser ihrer Verantwortung kaum noch gerecht - im Gegenteil. Abgesehen vom Goethe-Theater in Bad Lauchstädt, das aber über kein stehendes Ensemble verfügt, bringen die Theater in Sachsen-Anhalt so gut wie keine deutschen Stücke mehr auf die Bühne. Nicht nur Goethe, Schiller und Kleist, auch Modernes wie Botho Strauss sucht man vergebens. Stattdessen bieten die Theater nur allerseichteste Unterhaltung oder International(istisch)es. Das Grundgesetz verpflichtet uns, auch solche Kunst zu akzeptieren. Das Grundgesetz verpflichtet uns aber nicht, solche Kunst zu fördern. Die Kunstfreiheit ist kein Anspruch, alles Mögliche gefördert zu bekommen. Deshalb werden wir mit Staats- und Steuergeld vorwiegend solche Kunst fördern, die einen Beitrag zu deutscher Identitätsfindung leistet. In dieser Hinsicht wie auch in weiteren Punkten der kulturpolitischen Ausrichtung ist uns die kulturpolitische Wende, wie sie Ungarn unter Viktor Orbán vollzieht, Vorbild und Inspiration."

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026



"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding

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Stefanie
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Sa 18. Apr 2026, 00:07

Was sind denn neue patriotische Tourismuskonzepte? Einen Hirsch jagen und abschießen?

Mit Goethe haben sie sich auch nicht so beschäftigt.
"Das Land das die Fremden nicht beschützt geht bald unter.“ (Goethe)



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
Königinnen ziehen ihr Schwert.

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Consul
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Sa 18. Apr 2026, 03:40

Consul hat geschrieben :
Fr 17. Apr 2026, 21:53
"Patriotismus fördern – Kein Staatsgeld für antideutsche Kunst und Kultur
Die vornehmste Aufgabe aller Kunst besteht darin, kulturelle Identität zu pflegen. Die deutsche Identität ist auch das Resultat deutscher Kunst, vor allem der sich im öffentlichen Raum vollziehenden Bühnenkunst. Leider wird die Kunst unserer Tage dieser ihrer Verantwortung kaum noch gerecht - im Gegenteil. Abgesehen vom Goethe-Theater in Bad Lauchstädt, das aber über kein stehendes Ensemble verfügt, bringen die Theater in Sachsen-Anhalt so gut wie keine deutschen Stücke mehr auf die Bühne. Nicht nur Goethe, Schiller und Kleist, auch Modernes wie Botho Strauss sucht man vergebens. …"

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
Ich frage mich, wie viele AfDler in Sachsen-Anhalt zur Pflege ihrer "deutschen Identität" jemals Werke von Goethe, Schiller oder Kleist gelesen bzw. im Theater gehört & gesehen haben.



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Consul
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Sa 18. Apr 2026, 04:17

Consul hat geschrieben :
Fr 17. Apr 2026, 21:53
"…Die AfD Sachsen-Anhalt setzt dem eine deutschdenken-Kampagne entgegen, die darauf hinweist, dass Sachsen-Anhalt Wesentliches zur Entwicklung der deutschen Nation beigetragen hat. Von Heinrich I. und Otto I. …"

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Heinrich I. (~876–936) und sein Sohn Otto I. (912–973), die aus dem sächsischen Adelsgeschlecht der Liudolfinger stammen, zwar Wesentliches zur Vorgeschichte, aber nicht zur Geschichte der deutschen Nation beigetragen haben.
Denn zu ihren Lebzeiten gab es noch kein deutsches Volk als Ethnie oder Nation. Heinrich I. & Otto I. waren also strenggenommen keine Deutschen, sondern Sachsen und als solche vordeutsche Germanen.
Die Kaiserkrönung Ottos I. am 2.2.962 in Rom gilt als Beginn des Heiligen Römischen Reiches, welcher jedoch nicht mit dem Beginn des/eines Deutschen Reiches gleichgesetzt werden darf. (Der Zusatz "Heiliges Römisches Reich deutscher Nation" findet sich erst 500 Jahre später im späten 15. Jh.)



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Sa 18. Apr 2026, 05:35

Consul hat geschrieben :
Sa 18. Apr 2026, 04:17
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Heinrich I. (~876–936) und sein Sohn Otto I. (912–973), die aus dem sächsischen Adelsgeschlecht der Liudolfinger stammen, zwar Wesentliches zur Vorgeschichte, aber nicht zur Geschichte der deutschen Nation beigetragen haben.
Denn zu ihren Lebzeiten gab es noch kein deutsches Volk als Ethnie oder Nation. Heinrich I. & Otto I. waren also strenggenommen keine Deutschen, sondern Sachsen und als solche vordeutsche Germanen.
Die Kaiserkrönung Ottos I. am 2.2.962 in Rom gilt als Beginn des Heiligen Römischen Reiches, welcher jedoch nicht mit dem Beginn des/eines Deutschen Reiches gleichgesetzt werden darf. (Der Zusatz "Heiliges Römisches Reich deutscher Nation" findet sich erst 500 Jahre später im späten 15. Jh.)
Mehr zu diesem historischen Thema: viewtopic.php?p=100681#p100681



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Sa 18. Apr 2026, 06:49

Stefanie hat geschrieben :
Sa 18. Apr 2026, 00:07
Was sind denn neue patriotische Tourismuskonzepte? Einen Hirsch jagen und abschießen?
Mit "Stolz-Pass" über die "Straße des Deutschen Reiches" bis hin zur Streichung von Fahrten zu Gedenkstätten, die an Naziterror erinnern.



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Consul
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Sa 18. Apr 2026, 07:11

Die AfD spricht von einer "anstehenden kulturpolitischen Wende" (nach der angestrebten Machtergreifung). (Quelle: siehe obiger Link!)
1985 erschien in Deutschland ein Sammelband mit Texten von Alain de Benoist, dem maßgeblichen Vordenker der Neuen Rechten, mit dem Titel Kulturrevolution von rechts. Genau darum geht es der AfD, wenn sie verharmlosend von einer "kulturpolitischen Wende" spricht: um eine Kulturrevolution von rechts (außen).

Fußnote:
1931 erschien ein Büchlein des rechtsextremen Soziologen Hans Freyer mit dem Titel Revolution von rechts.



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Dynamis
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Sa 18. Apr 2026, 17:23

Consul hat geschrieben :
Fr 17. Apr 2026, 21:53
Es gibt halt nichts Schöneres als einen röhrenden Hirschen auf einer Waldlichtung. ;)
Die Band Laibach hat diese platte Naturromantik mitsamt Hirschen auf Waldlichtung mal wunderbar aufs Korn genommen:





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Sa 18. Apr 2026, 23:59

Dynamis hat geschrieben :
Sa 18. Apr 2026, 17:23
Die Band Laibach hat diese platte Naturromantik mitsamt Hirschen auf Waldlichtung mal wunderbar aufs Korn genommen: …
Siehe: viewtopic.php?p=100725#p100725



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Consul
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So 19. Apr 2026, 03:03

Consul hat geschrieben :
Fr 17. Apr 2026, 21:53
"Patriotismus fördern – Kein Staatsgeld für antideutsche Kunst und Kultur
Die vornehmste Aufgabe aller Kunst besteht darin, kulturelle Identität zu pflegen. Die deutsche Identität ist auch das Resultat deutscher Kunst, vor allem der sich im öffentlichen Raum vollziehenden Bühnenkunst. Leider wird die Kunst unserer Tage dieser ihrer Verantwortung kaum noch gerecht - im Gegenteil. Abgesehen vom Goethe-Theater in Bad Lauchstädt, das aber über kein stehendes Ensemble verfügt, bringen die Theater in Sachsen-Anhalt so gut wie keine deutschen Stücke mehr auf die Bühne. Nicht nur Goethe, Schiller und Kleist, auch Modernes wie Botho Strauss sucht man vergebens. …"

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
Vielleicht dürfen sich die Sachsen-Anhaltiner nach der Wahl auf eine Neuaufführung von Kleists Drama Die Hermannsschlacht freuen—dem man gewiss nicht vorwerfen kann, "antideutsche Kunst" zu sein. ;)

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(Ernst Pittschau sen. als Hermann (1888) – Quelle: Wikipedia)
Heinrich von Kleists Drama „Die Hermannsschlacht“ (1808) gilt als eines der umstrittensten Werke der deutschen Literaturgeschichte, da es die historische Varusschlacht als radikales Plädoyer für den Nationalismus und den Widerstand gegen die napoleonische Besatzung instrumentalisiert. [1, 2, 3]
Hier sind die zentralen Aspekte der nationalistischen Deutung:
## 1. Politischer Kontext: Anti-Napoleon-Propaganda
Kleist verfasste das Stück 1808, kurz nach der preußischen Niederlage gegen Napoleon. [1]

* Aktualitätsbezug: Die Römer fungieren als kaum verhüllte Parabel auf die französischen Besatzer, während die zerstrittenen germanischen Stämme das zerrissene Deutschland repräsentieren.
* Mobilisierung: Das Werk diente als literarischer Aufruf zum Befreiungskrieg und propagierte den Guerillakrieg als legitime Strategie gegen einen übermächtigen Feind. [2, 4, 5]

## 2. Konstruktion der Nationalen Einheit
Das Drama zeigt den Prozess der „Erfindung“ einer Nation:

* Überwindung der Uneinigkeit: Die germanischen Fürsten (wie Wolf und Hermann) erkennen, dass nur ein geeintes Volk die Freiheit erlangen kann.
* Feindbild als Motor: Nationalismus entsteht hier primär durch die scharfe Abgrenzung und den Hass auf den „Anderen“ (die Römer).
* Manipulative Führung: Hermann wird als kühler Taktiker dargestellt, der Grausamkeiten (wie den Mord an Hally) bewusst inszeniert, um den Hass seines Volkes zu schüren und sie zum Kampf zu zwingen. [2, 4, 6, 7]

## 3. Ethik und Gewalt
Kleist bricht in der „Hermannsschlacht“ mit klassischen humanistischen Idealen:

* „Totaler Krieg“: Um das nationale Ziel zu erreichen, ist jedes Mittel recht – Verrat, Täuschung und extreme Gewalt werden als notwendige „vaterländische Tugenden“ legitimiert.
* Radikalisierung: Das Stück gilt als eines der „blutrünstigsten“ Dramen, da es den unbedingten Vernichtungswillen gegen den Invasoren fordert. [5, 8, 9]

## 4. Rezeptionsgeschichte
Die Wirkung des Stücks veränderte sich über die Jahrhunderte stark:

* 19. Jahrhundert: Es wurde zum Kernbestandteil des borussisch-deutschen Nationalbewusstseins.
* Nationalsozialismus: Die Nationalsozialisten missbrauchten das Werk massiv für ihre Ideologie von „Blut und Boden“ und den germanischen Heldenmythos.
* Moderne Forschung: Heute wird oft betont, dass Kleist nicht einfach ein „nationalistischer Autor“ war, sondern die Konstruktionsmechanismen von Nationalismus und Feindbildern fast schon analytisch-drastisch aufzeigte. [6, 8, 10, 11]

Soll ich dir die Rolle der Figur Thusnelda in diesem nationalistischen Kontext genauer erläutern?

[1] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Herma ... eon%201806.)
[2] [https://theaterkritiken.com](https://theaterkritiken.com/muenchner-k ... nsschlacht)
[3] [https://www.amazon.de](https://www.amazon.de/Die-Hermannsschla ... s%20Autors.)
[4] [https://cle.ens-lyon.fr](https://cle.ens-lyon.fr/allemand/litter ... nsschlacht)
[5] [https://www.welt.de](https://www.welt.de/print-welt/article4 ... chlacht%22.)
[6] [https://dergipark.org.tr](https://dergipark.org.tr/tr/download/article-file/11021)
[7] [https://www.facebook.com](https://www.facebook.com/ZDFinfo/photos ... 266974167/)
[8] [https://www.uni-konstanz.de](https://www.uni-konstanz.de/kulturtheor ... rrmann.pdf)
[9] [https://www.spiegel.de](https://www.spiegel.de/kultur/ein-deuts ... h%C3%BCllt)
[10] [https://literaturkritik.de](https://literaturkritik.de/id/12134#:~: ... us%22%20an.)
[11] [https://www.wissenschaft.de](https://www.wissenschaft.de/geschichte- ... zialismus/)

Quelle: Google KI



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Consul
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So 19. Apr 2026, 03:27

Consul hat geschrieben :
So 19. Apr 2026, 03:03
Bild
(Ernst Pittschau sen. als Hermann (1888) – Quelle: Wikipedia)
Zum Vergleich: Der Dadaist Raoul Hausmann in Pose, 1930.


Bild

Ich vermute, es gibt nicht viele Dadaismus-Fans in der AfD—was an folgendem Umstand liegen könnte:
Das Verhältnis von Dadaismus und Nationalismus war von einer radikalen Ablehnung geprägt. Dada entstand während des Ersten Weltkriegs (1916 in Zürich) als direkte Reaktion auf den mörderischen Nationalismus und die bürgerlichen Werte, die den Krieg befeuert hatten. [1, 2, 3]
Hier sind die zentralen Punkte dieses Spannungsfelds:

* Antinationale Identität: Die Dadaisten verstanden sich als Weltbürger. Da die Bewegung in der neutralen Schweiz von Exilanten aus verschiedenen Ländern (u. a. Hugo Ball, Tristan Tzara, Hans Arp) gegründet wurde, war sie von Beginn an international und grenzüberschreitend ausgelegt.
* Angriff auf den „Hurra-Patriotismus“: Dada nutzte Nonsens, Ironie und Provokation, um die heroische Rhetorik und die patriotische Symbolik der kriegsführenden Nationen lächerlich zu machen. Sie sahen im Nationalismus eine Form kollektiven Wahnsinns.
* Destruktion der Sprache: Da Sprache für politische Propaganda und nationalistische Mobilmachung missbraucht wurde, zersetzten die Dadaisten sie in Lautgedichte und Wortfetzen, um ihr die manipulative Macht zu entziehen.
* Politische Radikalisierung: Besonders im Berlin der Nachkriegszeit (z. B. George Grosz, John Heartfield) schlug der Anti-Nationalismus in eine offen linke, revolutionäre Haltung um, die den deutschen Militarismus und das aufkommende rechte Gedankengut scharf angriff. [4, 5, 6]

Zusammengefasst: Für die Dadaisten war der Nationalismus die Wurzel des kulturellen und menschlichen Verfalls, den sie mit den Mitteln der Anti-Kunst bekämpften.
Interessiert dich ein bestimmter Künstler oder ein Werk, das diesen Protest besonders deutlich macht?

[1] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Dadaismus ... %20bekannt.)
[2] [https://www.theater4.de](https://www.theater4.de/archiv/happy-bi ... -dadaismus)
[3] [https://baripedia.org](https://baripedia.org/wiki/Das_Zeitalte ... %20machten.)
[4] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Dadaismus ... 20Voltaire.)
[5] [https://www.finestresullarte.info](https://www.finestresullarte.info/de/ab ... 20%2D%20St.)
[6] [https://www.grin.com](https://www.grin.com/document/90967)

Quelle: Google KI
Die AfD hat keine spezifische offizielle Stellungnahme zum Dadaismus als historische Kunstbewegung veröffentlicht. Ihre generelle kulturpolitische Haltung lässt jedoch Rückschlüsse darauf zu, wie die Partei solche avantgardistischen und provokativen Kunstformen bewertet.
Hier sind die zentralen Punkte zur kulturpolitischen Einordnung:
## 1. Ablehnung der "Moderne" und Fokus auf "Leitkultur"
Im Grundsatzprogramm der AfD wird eine Abkehr von der „Einseitigkeit einer Fixierung auf die Zeit des Nationalsozialismus“ gefordert. Stattdessen setzt die Partei auf eine deutsche Leitkultur, die sich an Traditionen, klassischen Werten und der Bewahrung des „kulturellen Erbes“ orientiert. Der Dadaismus, der gerade mit diesen Traditionen brach und sie parodierte, steht diametral zu diesem Ideal.
## 2. Kritik an experimenteller Kunst
AfD-Politiker kritisieren regelmäßig Kunstformen, die sie als „abstrakt“, „unverständlich“ oder „gesellschaftszersetzend“ wahrnehmen. In verschiedenen Landesparlamenten (z. B. Berlin oder Sachsen-Anhalt) hat die AfD Anträge gestellt, um die Förderung für Projekte zu kürzen, die nicht einem traditionellen Kunstverständnis entsprechen. Da Dadaismus auf Provokation, Unsinn und dem Zertrümmern bürgerlicher Ästhetik basiert, fiele er heute wahrscheinlich unter das von der AfD oft kritisierte Label der „ideologiegetriebenen“ oder „entfremdeten“ Kunst.
## 3. "Entartete Kunst" – Ein problematischer Vergleich
Kritiker werfen der AfD vor, mit ihrer Rhetorik gegen moderne Kunst an Begriffe der Nationalsozialisten anzuknüpfen, die Dadaisten wie Kurt Schwitters oder George Grosz als „entartet“ verfolgten. Die AfD weist solche Vergleiche zurück, betont aber gleichzeitig, dass Kunst eine „identitätsstiftende“ Funktion haben müsse – eine Aufgabe, die der Dadaismus explizit verweigerte.
## 4. Einzelfälle und Reaktionen

* Provokation als Werkzeug: Ironischerweise nutzt die AfD in den sozialen Medien selbst oft collagenartige oder überspitzte Darstellungen (Memes), die in ihrer Machart entfernt an dadaistische Techniken erinnern können, jedoch mit entgegengesetzter politischer Absicht (propaganda- statt systemkritisch).
* Bezug zum Namen: In der Berichterstattung taucht der Name „Dada“ im Kontext der AfD meist nur im Zusammenhang mit Personen auf (z. B. der Investorin [Judith Dada](https://www.manager-magazin.de/unterneh ... db25055908), die vor der Partei warnt), nicht aber zur Kunstrichtung selbst.

Zusammenfassend: Während es kein „Dada-Verbot“ im Programm gibt, lehnt die AfD die ästhetischen und gesellschaftskritischen Grundprinzipien des Dadaismus zugunsten einer klassisch-konservativen Kulturförderung ab.

Quelle: Google KI



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Mi 29. Apr 2026, 09:05

Wenn in Sachsen-Anhalt Rechtsextremisten wie Hans-Thomas Tillschneider—seines Zeichens stellvertretender Landesvorsitzender der AfD und deren kulturpolitischer Sprecher—an die Macht kommen, dann gute Nacht, lieb Vaterland!
Er und seine Gesinnungsgenossen wollen dafür sorgen, dass die Kultur wieder auf "die deutsche Art und Weise" (kein Zitat) betrieben wird, und dass "die deutsche Kunst" (kein Zitat) wieder im Vordergrund steht und nicht länger dieses ganze entartete antideutsche Zeug, das uns die Moderne und die Postmoderne beschert haben (Ironie meinerseits).

Siehe dazu diesen aktuellen Bericht von TTT (Titel – Thesen – Temperamente)!
"Die deutsche Identität ist allumfassend. Und deshalb gar nicht erschöpfend definierbar und feststellbar. Das heißt nicht, dass es sie nicht gibt. Es ist eher so, dass alles, was es für uns gibt, alles, was wir mit unseren deutschen Augen sehen, deutsch ist. Jeder unserer Gedanken, jedes unserer Worte, unsere gesamte Weltsicht ist deutsch. Wie wir da definieren, also eingrenzen, was deutsch ist? Es gibt ein deutsches Verständnis von Familie, eine deutsche Art sich zu kleiden. Es gibt eine deutsche Art zu arbeiten, eine deutsche Art zu kochen, ein deutsche Art zu bauen, eine deutsche Art zu musizieren und diese Art unterscheidet sich von allen anderen Völkern. […] Unser, unser Deutschsein ist, so würde ich sagen wollen, ein besonderes Licht, das unsere gesamte deutsche Welt einhüllt. Es ist mit einem ur-deutschen Begriff: unsere Weltanschauung. […] Dieses Deutsch-Sein, dieses Selbst-Sein und dieses Frei-Sein zeigen sich darin, dass wir uns als Deutsche frei versammeln, dass wir uns zu einer großen Gemeinschaft bekennen, dass wir unseren Lebenswillen als Volk bekunden und nichts anders tun wir heute auf Burgscheidung [= Tagungsort].“
Hans-Thomas Tillschneider: Rede beim Kyffhäusertreffen, Videomitschnitt auf Youtube vom 11.07.2018, Kanal: Der Flügel

Quelle: https://afd-verbot.de/beweise/01hg0yfwd ... 1st65yx0qp



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Mi 29. Apr 2026, 09:15

Tillschneider gehört für mich in die Kategorie der durchgeknallten Rechten, was ihn umso gefährlicher macht.
"Hans-Thomas Tillschneider, AfD-Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat mit der Aussage „Gott ist mit der AfD“ für Aufsehen gesorgt. Hier sind die Kernpunkte zu diesem Kontext:

* Zitate und Kontext: Tillschneider äußerte sich im Landtag von Sachsen-Anhalt, unter anderem im Jahr 2024, in dem er erklärte: „Ich fürchte die Verfolgung nicht, denn ich weiß, Gott ist mit uns, Gott ist mit der AfD!“. Er sieht die Partei in einem „Weltkampf zwischen den Mächten des Lebens und des Todes, des Lichtes und der Dunkelheit“ und bezeichnet sie als „Drachentöter unserer Zeit“.
* Reaktion auf Kritik: Diese Aussage war eine direkte Reaktion auf den katholischen Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, der die AfD als „größte Bedrohung des Christentums“ bezeichnet hatte. Tillschneider entgegnete daraufhin, dass manche Würdenträger „im Dienste des Widersachers“ stünden.
* Einordnung: Die Aussage wird dem rechtsextremen Flügel der AfD zugeordnet und im Kontext einer kulturkämpferischen Rhetorik betrachtet, die sich gegen queere Lebensweisen und etablierte gesellschaftliche Werte richtet.
Tillschneider ist durch derartige rhetorische Zuspitzungen im Parlament mehrfach aufgefallen, oft in Debatten, in denen er sich gegen die Regenbogenfahne an Schulen oder für ein "normales" Gesellschaftsbild aussprach."

Quelle: Google KI



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Consul
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Do 30. Apr 2026, 01:30

Consul hat geschrieben :
Fr 17. Apr 2026, 21:53
"Deutsch denken!
Die Landesregierung betreibt unter dem Titel „moderndenken" eine Imagekampagne, die versucht, aus dem Bauhaus die Identität des Landes Sachsen-Anhalt abzuleiten. Dabei war gerade die Bauhaus-Architekturschule immer bestrebt, jedes Anzeichen von nationaler Verwurzelung zu vermeiden. Die moderndenken-Kampagne treibt so die Politik der Identitätslosigkeit auf die Spitze. Die AfD Sachsen-Anhalt setzt dem eine deutschdenken-Kampagne entgegen, die darauf hinweist, dass Sachsen-Anhalt Wesentliches zur Entwicklung der deutschen Nation beigetragen hat. Von Heinrich I. und Otto I. über Luther bis hin zu Bismarck und Nietzsche: Aus Sachsen-Anhalt kommen Figuren, die Deutschland entscheidend geprägt haben. Das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts war im Mittelalter das Zentrum des deutschen Reiches. Mit den Merseburger Zaubersprüchen kommt das älteste Dokument deutscher Sprache aus Sachsen-Anhalt. Noch viel mehr ließe sich erwähnen. Dass eine Landesregierung angesichts dieser Überfülle an großer deutscher Geschichte zu keinem anderen Stoff als einer umstrittenen Architekturschule greift, ist selbst schon ein deutliches Zeichen der Identitätsstörung, die wir kritisieren und die wir heilen werden. Unsere Kampagne #deutschdenken wird die schönsten Beispiele deutscher Geschichte, die Sachsen-Anhalt zu bieten hat, verknüpfen und selbstbewusst herausstellen. Durch Einbeziehung der Schulen, durch neue patriotische Tourismuskonzepte, die Vergabe von Preisen und die Durchführung von Gedenkveranstaltungen soll ein neues nationales Selbstbewusstsein angestoßen werden."

Quelle: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt 2026
Wen's interessiert: Hier ist ein Landtagsantrag der AfD (vom 6.5.25) [PDF], worin die Einzelheiten ihrer "deutschdenken-"Kampagne aufgelistet sind.

"2. Die Kampagne gliedert sich in folgende Themen: …g) Die Altmark – Bismarck und Preußentum in Sachsen-Anhalt." – Es ist bezeichnend, dass die Zeit der Weimarer Republik (1918-1933) zwischen dem deutschen Kaiserreich (1871-1918) und dem "Vogelschiss" (A. Gauland) = Drittes Reich (1933-1945) nicht erwähnt wird. Die Erinnerung an Ereignisse während der Weimarer Republik wie das unten erwähnte wollen die sachsen-anhaltinischen Herren rechts außen offenkundig nicht bewahren:
"Am 22. Februar 1924 wurde das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ in Magdeburg gegründet. Über eine Million Menschen haben sich in diesem Wehrverbund zusammengeschlossen, um das neue politische System der Weimarer Republik zu schützen. Diese erste parlamentarische Demokratie in Deutschland wurde von allen politischen Seiten bekämpft und konnte, trotz des Einsatzes des Reichbannerbunds, nur bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 bestehen. Seit seiner Wiedergründung setzt sich das „Reichsbanner“ für die Stärkung der Demokratie in der Bundesrepublik ein."

Quelle: https://www.magdeburg.de/Kurzmen%C3%BC/ ... ID=37.1025



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Consul
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Do 7. Mai 2026, 19:40

Laut der neuesten (7.5.) Umfrage von Infratest dimap steht die AfD in Sachsen-Anhalt nun bei unglaublichen 41%!



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Jörn P Budesheim
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Do 7. Mai 2026, 21:23

😡



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Jörn P Budesheim
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Consul
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So 10. Mai 2026, 22:59

Im obigen Video wird Marcel Lewandowsky interviewt, dessen Buch Was Populisten wollen ich als Lektüre empfehle.

P.S.:
Der Höcke hockt zwar in Thüringen, aber ich empfehle ebenfalls Frederik Schindlers Buch über Höcke.



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Consul
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So 10. Mai 2026, 23:15




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