Do 6. Mär 2025, 19:41
Was ist der Sinn des Lebens?
Um das zu beantworten müssen wir uns zuerst den Sinn des Lebens vom Leben allgemein anschauen. Das Leben in Form von Flora & Fauna. Jedem Zellkern dem dieser 'Funke' innewohnt. Ich nenne das mal zukünftig den 'wahren Sinn'. Der Sinn des Lebens im Allgemeinen ist, sich zu erhalten, mehren und sich weiter zu entwickeln und sich dadurch den vorhandenen und ggf. zukünftigen Lebensräumen anpassen zu können. Das betrifft wie gesagt alle lebenden Zellen. Sollte der Planet in Zukunft 5° wärmer werden, müssen sich alle anpassen können oder das Leben geht irgendwann verloren. Also strebt jedes Leben danach, sich (bzw. Die gesammelten Informationen durch Weitergabe) zu erhalten (weiter zu existieren), sich zu mehren, besser zu werden (mit den gegebenen Umständen besser zu Recht zu kommen) und sich zu entwickeln (zu lernen, sich immer wieder an neue Einflüsse und Umstände anzupassen und neue Lebensräume zu erobern). Grob gesagt: Das Leben ist dazu da um da zu sein, zu bleiben und sich zu entwickeln und anzupassen. Das ist der 'wahre Sinn'.
Ich nenne das den Selbsterhaltungstrieb bzw. das Selbsterhaltungsstreben im Zusammenspiel mit einem auferlegten Wissensdurst. Wissensdurst in Bezug auf Erkennen der Umstände in der das Leben gerade existiert und Anpassen bei Änderungen dieser Umstände. Sowie der Möglichkeit andere Lebensräume zu erobern.
Dies ist der Sinn des Lebens im Allgemeinen.
Kommen wir nun aber zum 'individuellen Sinn' des Lebens. Den Sinn des Lebens welchen sich jedes Individuum selbst gibt, sucht oder auch nicht....
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Dieser individuelle Sinn ist sozusagen auferlegt vom 'wahren Sinn', dem Sinn des Lebens im Allgemeinen. Also auferlegt vom Selbsterhaltungsstreben im Zusammenspiel mit Wissensdurst, welche uns anhand der vorhandenen Möglichkeiten, Einflüsse und Vorlieben (Aussenwelt, Genetik, Umstände, Erfahrungen...) einen Sinn im Leben finden/suchen LASSEN. D.h. Der Mensch sucht und gibt seinem Leben einen Sinn (auch) unbewusst, bzw. wird er vom 'wahren Sinn' dazu gedrängt, um weiterzumachen (Selbsterhaltungsstreben) und dem 'wahren Sinn' durch Sammeln von Erfahrungen (Wissensdurst) zu dienen, und das Leben so insgesamt weiterzuentwickeln. Diese Erfahrungen sammelt man durch eigene Handlungen und Wahrnehmungen, aber gibt sie auch, durch sein Aussenbild, Handlungen und seine pure Existenz. Wodurch andere Menschen durch Wahrnehmung dieser, wiederum Erfahrungen sammeln.
Der 'individuelle Sinn' besteht also darin, genau die Erfahrungen zu sammeln, die man in seinem Leben sammelt und durch seine Handlungen, seine Existenz (und deren Umstände) und Aussenbild anderen gibt, um die Entwicklung des gesamten menschlichen Lebens mit voranzutreiben.
Und jeder Sinn den man seinem Leben selbst gibt (gut oder böse, egoistisch oder altruistisch, ...) trägt dazu bei. Egal ob moralisch (Kant), religiös (Gott), selbst entwickelt/gestaltet (Nietzsche) oder metaphysich (zugeflogen durch erleben). Also ist jedes Leben sinnvoll. Auch wenn ich meinem Leben keinen Sinn gebe oder suche, mache ich Erfahrungen oder gebe diese und trage somit der Entwicklung bei. Jeder Sinn den ich meinem Leben gebe, oder auch nicht, ist also vollkommen richtig, da ich dadurch die eigenen, und aber auch die Erfahrungen anderer erweitere und die Entwicklung (Evolution) aller vorantreibe.
Auch nur schon die pure Existenz und die Umstände in der diese abläuft, sind wichtig und können dieser Entwicklung beitragen. Durch Wahrnehmung und Verarbeitung dieser Erfahrungen durch mich und durch andere, kann es passieren das sich Denkweisen ändern, Dinge, Verfahren oder Verhalten angepasst werden und evtl. Irgendwann sogar als allgemein gültig angesehen werden. Und somit ist die Entwicklung des menschlichen Lebens insgesamt angestossen.
Dieser 'individuelle Sinn' kann auch komplett dem 'wahren Sinn' widersprechen. Z.Bsp ein Serienmörder der den Sinn seines Lebens darin sieht, so viele Menschen als möglich zu töten. Aber dennoch trägt er der menschlichen Entwicklung im Allgemeinen, durch die Erfahrungen die er macht und gibt, bei. Auch wenn er nicht so handelt. Auch die 'schlechten Erfahrungen' (Evolution kennt keine Moral) sind wichtig um Strategien entwickeln zu können, diese zukünftig zu verhindern oder besser mit ihnen umzugehen.
Die Vielfalt des Lebens, das kollektive Gedächnis, in Form von externen Speichern, Regeln, Tratitionen und DNA) das Erleben (Erfüllung, Glück, Leid...) und die Anpassungsfähigkeit spielen hier nun eine grosse Rolle...
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Ich brauche eine Pause. Das ist nicht fertig...ein Teil, und nur meine selbstgebastelten Theorien...für meinen Sinn hab ich den Sinn gefunden