Ethische Fragen und ihre rationale Begründbarkeit bewegen das philosophische Denken in einer Zeit, in der die Politik wieder über "Werte" debattiert und vertraute Grundlagen des politischen Handelns zur Disposition stehen.
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Mi 18. Feb 2026, 20:02
Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑ Fr 13. Feb 2026, 09:39
Timberlake hat geschrieben : ↑ Fr 13. Feb 2026, 00:26
Wenn man denn beim Swipen am Handy auch ein Ziel verfolgt, damit möglicherweise durchaus vergleichbar.
Es geht eigentlich nicht bloß um Ziele, sondern um den Versuch, sie gleichsam unter Umgehung der Widerständigkeit der Wirklichkeit zu erreichen. Beim Swipen ist alles mühelos verfügbar und damit geht ja auch etwas verloren.
Die Frage sollte immer sein, was der Mensch wirklich möchte und dass Technik wie Swipen immer nur ein (Hilfs-)Mittel sein sollte. Nur wenn der Mensch sich in Technik verliert (wie womöglich Kinder, deshalb Ansätze zu Social Media Verbot(e)), hat er ein Problem.
Mühelos verfügbar können aus Lexika oder das Web sein, dadurch geht nicht gleich etwas (relevant) verloren.
Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.
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Burkart hat geschrieben : ↑ Mi 18. Feb 2026, 20:02
Die Frage sollte immer sein, was der Mensch wirklich möchte ...
Ich finde das keineswegs. Die Frage ist nicht nur, was jemand möchte, sondern auch, ob es wirklich gut für ihn und die anderen ist.
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
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Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑ Do 19. Feb 2026, 10:13
Burkart hat geschrieben : ↑ Mi 18. Feb 2026, 20:02
Die Frage sollte immer sein, was der Mensch wirklich möchte ...
Ich finde das keineswegs. Die Frage ist nicht nur, was jemand möchte, sondern auch, ob es wirklich gut für ihn und die anderen ist.
Ich meinte das "möchte" recht weitgehend, also auch "möchte" in dem Sinne, was für ihn gut ist, weil "gut für ihn" möchte wohl jeder. Und für andere... tja, ein altes Problem...
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Meinst du, jemand der süchtig ist und den nächsten Schuss möchte passt auf deine Beschreibung?
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Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑ Sa 21. Feb 2026, 11:08
Meinst du, jemand der süchtig ist und den nächsten Schuss möchte passt auf deine Beschreibung?
Meinst du, dass " "möchte" in dem Sinne, was für ihn gut ist" dazu passt?
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Es ist ein offensichtliches Beispiel dafür, dass dein Gebrauch von "möchte" nicht passt. Es ist keineswegs ausgemacht, dass das was jemand möchte, auch gut für ihn ist. Und deswegen sollte die Frage nicht immer sein, was der Mensch wirklich möchte.
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Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑ Sa 21. Feb 2026, 13:31
Es ist ein offensichtliches Beispiel dafür, dass dein Gebrauch von "möchte" nicht passt. Es ist keineswegs ausgemacht, dass das was jemand möchte, auch gut für ihn ist. Und deswegen sollte die Frage nicht immer sein, was der Mensch wirklich möchte.
"Möchte" ist halt vielschichtig. Ich vermute, die meisten Drogenabhängigen möchten eigentlich nicht in der Abhängigkeit sein.
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Das mag sein. Dennoch zeigt das Beispiel, dass Menschen manchmal etwas möchten, was sie nicht möchten sollten. Und deswegen sollte die Frage eben nicht immer sein, was der Mensch wirklich möchte.
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Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑ Sa 21. Feb 2026, 15:46
Das mag sein. Dennoch zeigt das Beispiel, dass Menschen manchmal etwas möchten, was sie nicht möchten sollten. Und deswegen sollte die Frage eben nicht immer sein, was der Mensch wirklich möchte.
Hinsichtlich "was sie kurzfristig möchten", stimme ich dir zu. Aber was ist besseres Kriterium, als was der Mensch wirklich möchte?
Was für ihn gut ist z.B., mag nicht immer so klar sein.
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