Kunst verstehen

Im Zuge der philosophischen und Debatten der letzten 30 Jahre sind Theorien des Schönen und philosophisch inspirierte Theorien medialer Erfahrungen zunehmend in den Vordergrund gerückt.
Jörn Budesheim

Fr 31. Jan 2025, 09:38



1977 wurde das aufgenommen, das war auch das Jahr, in dem ich zum ersten Mal eine documenta in Kassel besuchte und tatsächlich auch die Besucherschule von Bazon Brock. Ich weiß nicht mehr, ob sein Vortrag im Detail so war, wie der hier gefilmte, aber ich erinnere mich an seine Aussage, dass die Bedeutungen nicht in den Kunstwerken stecken wie der Keks in der Dose und dass die Unterscheidungen den Unterschied machen.




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Jörn P Budesheim
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„Jeder möchte die Kunst verstehen. Warum versucht man nicht, die Lieder eines Vogels zu verstehen? Warum liebt man die Nacht, die Blumen, alles um uns herum, ohne es durchaus verstehen zu wollen? Aber wenn es um ein Bild geht, denken die Leute, sie müssen es verstehen.“

Pablo Picasso, Maler
Jörn Budesheim hat geschrieben :
Mi 31. Jul 2019, 11:32
In irgendeinem Sinne sind Kunstwerke immer Sinngebilde (eben anders als die Blumen, von dem Picasso spricht)
Die Lieder der Vögel verstehen wir doch; auch die Blumen. Wir verstehen sie natürlich nicht wie eine Gebrauchsanweisung. Aber wir verstehen es, es ist ja an uns Lebende gerichtet. Dass wir die Kunst manchmal nicht zu verstehen glauben, erinnert uns daran, wie erstaunlich das alles ist – insbesondere das Schwarz der Nacht!

Welcher Jörn hat recht? :-)



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